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#1
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Die Frage nach meinem Arbeitgeber würde ich mal so beantworten: Der sitzt im Finanzministerium und ist da glaube ich der Minister. Der Gleiche der auch die Aktien verwalten, lässt ! Und wer unseren Finanzminister kennt, der weiß das der mit der Alimentierung seiner Mitarbeiter etwas knauserig ist. Aber ich will mich mal nicht beschweren. 10% mehr wäre schon ne ganz schöne Menger mehr Geld und eigentlich bin ich ja ganz zufrieden mit dem was ich da jeden Monat jetzt schon bekomme ![]() Ausserdem hab ich mich ja verpflichtet meinem Staat zu dienen und habe das Recht zu streiken bei der Unterzeichnung meiner Urkunde verwirkt. Aber auch das ist nicht schlimm ! Vielleicht Elchi solltest du deinem Chef raten neben einen Flughafen zu ziehen. Denn bevor der Krempel der just in Time bei dir ankommt, per LKW, ist der wohl mit der Bahn in Güterzügen unterwegs. Ein Bahnhof wäre ja schlecht weil da wird ja so oft gestreikt. Und was dein Outlook angeht, kann ich dir sicherlich helfen, dass ist gar nicht so schwer auch wenn man sich mit solchen Dingen schwer tut !!! Gruß Thomas
__________________ Der kleine Chelm ist ein Widerporst. Ist noch jemandem nach einer kleinen Chelmerei zumute...? |
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#2
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Mich kotzen diese ganzen Streiks an. Und von den Verfechtern werden sie dargeboten, wie Sklavenaufstände aus dem Mittelalter. Als ob man sich seinen Arbeitgeber in Deutschland nicht frei wählen könnte. Das mit der Bahn tendiert mich jetzt nicht. Aber der Streik mit der Post. Warte auf das dringend benötigte Zwischenrohr für meinen Auspuff, damit ich wieder fahren kann. Scheiß DHL, und das werd ich dem Paketspacken auch sagen, daß ich es scheiße fand, daß er zu meinem Nachteil blau gemacht hat! |
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#3
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Bei allem Respekt vor Deinem wichtigen Auspuffrohr: Wo stünde Deutschland ohne Streikrecht ? Auf einem Territorium, bevölkert von Millionären und Hungerleidern. Streik muß weh tun, ob übertrieben oder nicht, wie es leider jetzt der Fall ist. Die Aktionäre müssen bedient werden, auf Kosten der Leistungserbringer. Ich vermeide bewußt den Begriff Arbeitnehmer. Klingt nach Herr und Diener. Die Gewerkschaften wissen um ihre Macht und das nutzen sie aus, und es kommt schließlich der Volkswirtschaft zugute, wenn die Kohle gleichmäßig verteilt wird. Und wer vor dem Amt in Erklärungsnot gerät, sollte vielleicht einmal den Brief am Anfang der Frist abschicken und nicht fünf Minuten vor'm Hosenknopp. |
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#4
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Wie immer !!! Der Olaf bringt es auf den Punkt !!! Gruß Thomas
__________________ Der kleine Chelm ist ein Widerporst. Ist noch jemandem nach einer kleinen Chelmerei zumute...? |
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#5
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Wie immer !!! Der Olaf bringt es auf den Punkt !!! Gruß Thomas PS Manchmal ist doch so eine freie Meinungsäusserung doch fraglich, auch wenn ich ganz und gar dafür bin und das immer verteidigen werde. Denn manches was hier so geschrieben wird geht doch echt unter die geistige Gürtellinie. Um mal eine Gegenthese für das Totschlagargument aufzustellen: Wem die Streiks nicht passen der kann ja nach China, Weißrussland oder in andere dieser netten Staaten ziehen, da herrscht Recht und Ordnung und es gibt auch mit Sicherheit keine Streiks.
__________________ Der kleine Chelm ist ein Widerporst. Ist noch jemandem nach einer kleinen Chelmerei zumute...? |
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#6
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.... mich nervt, dass es heute morgen bei uns allen Ernstes schon wieder geschneit hat -.- (auch wenn es nicht liegen geblieben ist)
__________________ Sieh meine Narben. Jede steht für eine gewonnene Erfahrung. |
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#7
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Ich hab nicht das Streikrecht angeprangert, sondern, daß es den Kunden schadet, und nicht dem Konzern. Die Firmen verschicken weiterhin mit DHL, anstatt auf andere Paketdienstleister auszuweichen. Was soll der Streik dann bringen? Und ob man welchem jeden Mist streiken muß? Es geht ja nicht um menschenverachtende, widrige Arbeitsbedingungen. Ich bin mitlerweilen FÜR die Auslagerung der Paketpost. Vielleicht wird dann weniger gestreikt. Da haben´s bezahlten Urlaub, und was weiß ich noch, und sind am rum jammern. Komm Du z.B. mal in nen Handwerkbetrieb, und sag, Du kannst nicht mehr als 10 kg heben... Und ja, ich war vom Poststreik schon 2x betroffen. Im privaten Bereich (Auspuff), und im geschäftlichen Bereich (Cafe meiner Frau), und dann ist es nicht mehr lustig. PS: Und es ist natürlich schön, daß es hier Leute gibt, die das nicht tendiert. Aber hey, dann ist das für Euch die falsche Rubrik... |
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#8
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Ach ja, hab das von Mücke55, der warscheinlich deutlich mehr Ausrufezeichen, wie Buchstaben auf seiner Tastatur hat, gelesen, und glaub fast, daß das komplett an meine Adresse gerichtet ist. So von wegen zweifelhafter Meinungsfreiheit, der geistigen Gürtellinie (Wußte gar net, daß es so was gibt.. Die Gürtellinie ist ja eigentlich viel tiefer angesetzt, als das Hirn...) und den Auswanderungsvorschlägen. Will dazu nur Eines sagen: Jemand der sich nur meldet, wenn´s um´s herumstänkern geht, dessen Meinung interessiert mich, soviel, wie der berüchtigte Sack Reis, der umgefallen ist... Zumal solche Person einem, im wirklichen Leben nicht mal in die Augen schauen können, sondern nur auf die Kacke hauen können, wenn´s a Tastatur vor sich haben. Was haben die vorm PC-Zeitalter bloß gemacht? |
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#9
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Genau das meine ich doch: Streik muß weh tun, nerven, Beschwerden einbringen und und und. Klar, im Einzelfall schon doof, aber ohne Dampf keine Leistung. Bis der bestreikte Konzern nicht mehr kann vor lauter Druck von außen und sich entsprechend hinsichtlich Lohnerhöhung verhält. Wenn meine Kunden den von mir angesetzten Preis nicht bezahlen wollen, dann streike ich auch indem ich den Auftrag nicht annehme. Schematisch das gleiche. Und was hat Mücke jetzt falsch gemacht ? Er meldet sich, wenn es etwas gibt, das ihm nicht gefällt. Ist doch nicht verkehrt. Es gibt doch keine Waagschale, die ersichtlich macht, wie oft man sich konstruktiv oder unterhaltsam oder sonstwie äußern muß, um als User akzeptiert zu werden. Einige schreiben fast nur bei FUN, haben null Peilung vom Mot.-Fahren /- Technik , aber kommen trotzdem gut an - weil nicht unliebsam. Ist , denke ich, in Ordnung. Aber wenn jemand nur auftritt und dabei unbequem ist, dann soll er lieber weg bleiben. Warum ? Eine Mot.-Internetplattform ist kein MC. Bitte nicht vergessen. Danke. |
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#10
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Es ist aber ein Unterschied, ob ich eine Meinung zum Geäußerten habe, oder zur Person (siehe der Begriff "geistige Gürtellinie"). Aber gut, das gibt es ja, wie besagt, nur online, und vorallem in diesem Forum. Wenn man gegen Personen stänkert, ist das hier Meinungsfreiheit. Mach das mal in der Realität. Und Deinen Vergleich zum MC versteh ich nicht.
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#11
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Wenn man mal weiß warum es bisher zu keiner Einigung bei der Bahn kommt, dann schüttelt man m.M. nach noch mehr mit dem Kopf. Die GDL(Gewerkschaft der Lokführer), bekam schon ein gutes Angebot, nahe an dem ihren. Allerdings möchte die GDL, man achte wofür GDL steht, nun auch andere Gruppen der Bahnangestellten vertreten und da kann ich DieBahn schon verstehen, dass sie lieber weiter die Tarifverträge mit der EVG(Eisebahn und Verkehrsgewerkschaft), verhandelt anstatt ihre Belegschaft in noch mehr Gruppen zu spalten und so mit mehreren Gewerkschaften verhandeln muss. Und dieses mehr Belegschaftsgruppen abdecken, ist in meinen Augen, ein macht gehungere der GDL und keine legitime Forderung, die solch ein Ausmaß an Streik rechtfertigt. |
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#12
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Genau Luky1R. Und vorallem im Bezug auf das Gesetz im Sommer. Da ist der Streik noch mehr hinfällig als er es ehe schon ist. Und was das Thema Streik betrifft: Man hat doch mal ein Vertrag unterschrieben. Erst wenn der Geschäftsführer diesem Vertrag nicht nachkommt, könnte man streiken oder es einfach Rechtlich durchsetzen -> Klagen. Alles andere ist ja so wie, wenn ich jetzt sage, ich möchte von jemanden 1000€ haben. Wenn du mir die nicht gibst, dann mache ich deine Kunden kaputt!!! Wenn man es genau nimmt, ist das sogar Erpressung von sehr fraglicher Herkunft. Also ist Streik eine Sache, die unter dem Deckmantel einer Demokratie und Sozialer Gerechtigkeit gehandelt wird, aber im Rrealen der letzte Kack ist. Außerdem hat ja jeder Arbeitnehmer seine Möglichkeit seine Unzufriedenheit zu zeigen. Nämlich mit der Kündigung! Aber das wäre natürlich zu leicht. Lieber strikt man, schadet nicht nur seinem Chef, sondern auch andere Leute, bei der Bahn speziell andere Gleichgesinnte, die Ihren Urlaub auch verdient haben. nur weil man entweder einwenig mehr Geld haben möchte oder weil man über Tarife anderer Gruppen bestimmen will... Warum dürfen dann Beamte nicht Striken? Ist bei denen doch nichts anderes. Der Geschäftsführer ist hier nur das Land... |
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#13
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Ich hoffe bloß das, das Tarifeinheitsgesetz durchkommt. Aber Forster, du siehst es zu stumpf. Das ganze ist finanziell verstrickter. Die Löhne müssen/sollten in gewissen Abständen, abhängig der Kalten Progression und Inflation angepasst werden, sodass das ehemalige Lohnniveau erhalten bleibt. Bloß meiner Meinung nach, übertreiben es einige Berufsgruppen aktuell, die Eisenbahner vorerst ausgeschlossen - dort geht es aktuell eher um ''Macht'' siehe Beitrag #3123. Aber wie geschrieben, sollten diese Tariferhöhung in einer realation stehen und dazu gibt es passende Bezugsgrößen. |
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#14
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Was die Inflation betrifft, könnte man das ja Gesetzlich verankern oder gleich im Vertrag festlegen lassen. Mal ein anderes Beispiel: Bei Eröffnung eines Kontos bei der Bank unterschreibt man ja auch ein Vertrag. Hier müsste man ja auch sagen, dass die Zinsen mit der Inflation erhöht werden müssten. Wird es aber nicht. Eigentlich müsste ich da ja nun streiken (OK, ich wüsste jetzt nicht, wie ich das bei der Bank als Kunde tun könnte, aber der Sinn ist denke ich, zu verstehen). Aber besser ist hier einfach das Geld da herauszunehmen und wo anders hinzugehen. Das schadet der Bank dann nämlich auch, weil Geldverlust, welches sie weniger Anlegen können. Das gleiche Prinzip ist auch bei der Arbeit anzusetzen. Man könnte sich mit allen absprechen und dann Kündigen. Dadurch schadet man dem Geschäftsführer auch, aber der Geschäftsführer kann dem Kunden, den es ja eigentlich schadet, rechtzeitig mitteilen: "In drei Monaten kann ich mein Angebot nicht mehr zu Verfügung stellen!" (Beispiel) und die können sich Rechtzeitig um eine Alternative kümmern. Ist zwar auch nicht so schön, aber es kann dann eine Verzögerung (wie bei Bredi) passieren. Wobei natürlich was wahres dran ist, wenn man hier in Erklärungsnöte kommt. Aber es könnte ja sein, ein kurz Urlaub für bestimmte Tage macht, es eigentlich den letzten Tag, wo man noch zu Hause war, angekommen sein sollte, wegen dem Streik aber doch nicht und man dann beim Zurückkommen halt nicht mehr wirklich Zeit für den Widerspruch etc. hat. Wenn die Post dann schon wieder streikt... |
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#15
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Hast du dir mal die Arbeitsbedingungen vor 100 Jahren angesehen? Ich finde es gut, das es da mitlerweile Gewerkschaften gibt, die den großen da auf die Finger klopfen. Ob die aktuellen Streiks jetzt übertrieben sind oder nicht. Ich möchte nicht für ein paar Mäuse im Monat, jeden Tag 17 Stunden vor der Maschine stehen. (bei 3 Tagen Urlaub im Jahr)
__________________ Schön fahren, statt schnell fahren. also schön schnell Geändert von Flash (21.05.2015 um 13:54 Uhr). |
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