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  #1  
Alt 04.02.2012, 16:35
Jürgen
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Lächeln Schöne Geschichten

Eine schöne etwas lange Geschichte ...
Viel Spaß beim lesen .... Gruß Jürgen

Die Arche 2002

Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen
waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genau
so, wie er es vor langer langer Zeit schon einmal getan hatte.

Er sprach zu Noah: "Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus
Zedernholz, so wie damals : 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen
hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen
haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken."

Noah stöhnte auf; musste das denn schon wieder sein? Wieder 40 Tage
Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte.

Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen.
Noah saß in seinem Vorgarten und weinte, denn da war keine Arche.
"Noah", rief der Herr, "Noah, wo ist die Arche?"
Noah blickte zum Himmel und sprach: "Herr, sei mir gnädig!"
Gott fragte abermals: "Wo ist die Arche, Noah??

Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: "Herr, was hast du mir
angetan? Als Erstes beantragte ich beim Landkreis eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffbau wollten sie nicht glauben. Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan entwerfen.

Die Baugenehmigung wurde mir zunächst abgelehnt, weil eine Werft in
einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem ich dann
endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme.

Im Moment geht es z.B. um die Frage, ob die Arche feuerhemmende
Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Auf einen Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen.

Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer, solle.

Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, müsste aber selbst zusehen, wie es zum nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könnte ich nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei.


Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes Dienstleistungs-unternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne; allerdings müsste der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen eingereicht werden.

Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges Rechtsschutz-verfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag - mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Verwaltungsgericht hat offenbar auch viel Zeit.


Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen - unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes vom Landeskrankenhaus ein.

Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das
notwendige Holz selbst zu sorgen.

Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mit mir
zunächst einen Tarifvertrag für den Holzschiffbau auf dem flachen
Lande ohne Wasserkontakt aushandeln. Weil wir uns aber nicht einig
wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du
eigentlich, was Handwerker heute verlangen? Wie soll ich denn das bezahlen?


Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, Tiere einzusammeln.
Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind
noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der
Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir
überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die
artwidrige Haltung.

Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil er auch die Eröffnung
eines Zoos für geschäftsschädigend hält.

Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach der Europäischen
Tierschutztransportverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin
schon auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich
als Transportziel angeben soll. Und wusstest du, dass z.B. Geweih tragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und die Hirsche sind ständig am Schnackseln, wie Fürstin Gloria sagen würde und auch der gemeine Elch und Ochse denken an nichts anderes, besonders die südlicheren!
Herr, wusstest du das? Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepia caliconica - du weißt schon, die Schopfwachteln und den Lethamus Discolor versteckt?

Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht finden können. Dir ist natürlich auch bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt-Tierschutzverordnung bei dem Transport der Kaninchen strikt beachten muss. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten.

Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremdflaggiges Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen. Ein Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Jauche, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst du dir das eigentlich vor?

Damals ging es doch auch! Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und von mir eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten.

Ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt. Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor. Ich komme so nicht weiter Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?"

Noah fing wieder an zu weinen. Da hörte der Regen auf, der Himmel klarte auf und die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen.

Noah blickte auf und lächelte. "Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören?"

Da sprach der Herr:

"Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft schon eure Verwaltung!!!"

Quelle RA Kotz

Geändert von Opa (06.02.2012 um 15:06 Uhr).
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  #2  
Alt 04.02.2012, 19:03
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Schöne Geschichte?

Also die Realität ist nicht immer schön, schon gar nicht diese
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also schön schnell
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  #3  
Alt 06.02.2012, 15:06
Jürgen
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Standard AW: Schöne Geschichten

Noch eine schöne .... Quelle RA Kotz

Das ist die beste Anwaltsgeschichte des Jahres und wohl auch des Jahrzehnts. Sie ist wahr und hat den 1. Platz im amerikanischen „Wettbewerb der Strafverteidiger“ (Criminal Lawyer Award Contest) gewonnen:

In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen und sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann, unter anderem, gegen Feuerschaden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig auf und forderte die Versicherung auf (die erste Prämienzahlung war noch nicht einmal erbracht), den Schaden zu ersetzen. In seinem Anspruchsschreiben führte der Anwalt aus, dass die Zigarren „durch eine Serie kleiner Feuerschäden“ vernichtet worden seien.

Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen mit der einleuchtenden Argumentation, dass er die Zigarren bestimmungsgemäß verbraucht habe.

Der Rechtsanwalt klagte und gewann! Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch unverschämt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien und Haftungsausschlüsse nicht bestünden. Folglich müsse die Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und unterschrieben habe.
Statt ein langes und teueres Berufungsverfahren anzustrengen akzeptierte die Versicherung das Urteil und bezahlte 15.000$ an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den zahlreichen „Feuerschäden“ verloren hatte.

Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde er auf deren Antrag wegen 24 facher Brandstiftung verhaftet.

Unter Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht wurde er wegen „vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versichertem Eigentums“ zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000$ Geldstrafe verurteilt.
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  #4  
Alt 06.02.2012, 19:43
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Ich sags ja, die spinnen doch die Amis!
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  #5  
Alt 06.02.2012, 22:16
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Wie geil du hast meinen Tag gerettet
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  #6  
Alt 07.02.2012, 10:24
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Ok die war echt gut
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  #7  
Alt 12.02.2012, 16:49
Jürgen
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Hier mal was für Hundeliebhaber ...


Wie fotografiere ich meinen Welpen ?


Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel
und laden Sie Ihre Kamera.

Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen
und werfen Sie diese in den Abfalleimer.

Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten
Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.

Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto montieren
Sie die Kamera und machen Sie diese aufnahmebereit.

Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den
schmutzigen Socken aus dem Maul.

Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz
und gehen Sie zur Kamera.

Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem
Welpen auf allen Vieren nach.

Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken
Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.

Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie
das Objektiv vom Nasenabdruck.

Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen
und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich!)

Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer
auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.

Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften
zurück auf den Couchtisch.

Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken,
indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten.

Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre
Kamera unter dem Sofa hervor.

Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken
und sagen Sie zu ihm: "Nein - das machst du draußen!"

Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen.

Mixen Sie sich einen doppelten Martini. Setzen Sie sich in einen bequemen
Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen
"Sitz" und "Platz" zu üben.
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  #8  
Alt 17.02.2012, 19:35
Jürgen
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Schwarzmerkel und der böse Wulff (ein MEN IN TEXT Märchen)


Es war einmal ein Mädchen, das hieß Schwarzmerkel, weil es CDU-Chefin war und Bundeskanzlerin. Eines Tages schickte der Bundestagspräsident sie zur Großmutter, die alt und bettlägerig war und ein bisschen aussah wie Heiner Geißler nach den Stuttgarter Verhandlungen. „Geh, mein liebes Schwarzmerkel“ sagte er, „nimm Kuchen und Wein mit. Aber hüte Dich! Bleib im Wald vom Schloss Bellevue steht‘s auf den Wegen, denn dort wartet der böse Wulff. Ein großer Blender und Täuscher. Pass gut auf. Du weißt, was Dir mit Guttenberg passiert ist.“

Schwarzmerkel versprach‘s und machte sich auf den Weg. Tatsächlich traf sie im Wald den bösen Wulff. „Na, Merkelchen. Wohin des Wegs?“ fragte dieser. „Hab keine Zeit zum Plaudern smste das Schwarzmerkel zurück. Muss zur Großmutter, denn ich bringe ihr Kuchen und Wein“. „Wie lieb Du bist“, sagte der Wulff. „Aber willst Du Ihr nicht auch noch ein paar Rösler am Wegesrand pflücken?“ Eigentlich wollte sie ja schnell weitergehen. Aber da das Merkel immer Freude daran fand, gelbe Rösler zu zerpflücken und weil sie obendrein ständig ihre Meinung änderte, blieb sie stehen und tat wie vorgeschlagen.

Eilends lief der böse Wulff im Gang eines schlendernden Pennälers zur Großmutter und klopfte an die Tür. „Wer ist da?“ fragte die alte Frau. „Ich bin‘s, Schwarzmerkel. Ich bringe Kuchen und Wein vom Bundestagspräsidenten“. Kaum hatte die Alte die Tür geöffnet, da fraß der Wulff sie mit Haut und Haar bevor sie noch „Vorteilsnahme“ sagen konnte und legte sich in ihr weiches Bett.

Kurz darauf klopfte das Schwarzmerkel an die Tür. „Herein“ rief der Wulff. Das Mädchen trat ein und betrachtete staunend den Wulff. „Komm doch näher, mein liebes Kind“, sprach der Wulff. „Aber Großmutter“, rief das Merkel erstaunt, „warum hast Du ein so großes Haus?“. „Weil ich das Geld von den Geerkens bekommen habe“. „Aber Großmutter, warum hast Du so ein großes Handy?“ „Damit ich Chefredakteure bedrängen kann.“ „Aber Großmutter, warum hast Du so einen riesigen Hintern?“ Da rief der böse Wulff: „Damit ich die Krise aussitzen kann!“ und verschlang das Schwarzmerkel mit Haut und Haar.

Und weil der Jäger nur im Märchen vorbeikommt, liebe Kinder, nicht aber in der Demokratie blieb der böse Wulff zwar nicht mehr lange Präsident, konnte sich für die Zeit danach aber auf eine schöne Pension freuen.

Quelle.aniel Finger's posterous
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  #9  
Alt 21.02.2012, 17:30
Jürgen
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Benzin verklumpt?

Geschrieben von Fraro (fraro) am 01.02.2009
Benzin verklumpt? >>

Man kennt das ja von verschiedenen gemeinschaftlichen Motorrad-Ausfahrten: Es gibt so Menschen, die, wenn sie auf einem Motorrad sitzen, an keiner Eisdiele und an keinem Raucherplatz vorbeikommen. In solchen Fällen bildet sich gerne Haut auf dem Benzin, und dagegen hilft nur fahren, fahren, fahren. Wenn die Kiste natürlich den ganzen Winter steht, dann kann es passieren, daß der gesamte Tankinhalt verklumpt. Dann hilft nur noch: Raussprengen. Dazu gehst Du wie folgt vor:

Du bohrst zwei 18 mm große Löcher seitlich in den Tank (möglichst weit unten). Wenn Du keinen 18 mm Bohrer hast, kannste auch dreimal mit dem 6 mm Bohrer rangehen. Lochabstand: Mindestens eine Drittel der Länge des zu reinigenden Tanks. Mit einem sehr kleinen Bohrer (1 - 2 mm, kommt nicht so genau drauf an) bohrst Du einen Kranz kleiner Löcher (Achtung: Lochabstand < 2 mm!!) oben in den Tank. Der Lochkranz sollte einen Durchmesser von 20 cm nicht unterschreiten.

Vorsicht beim Bohren: Funkenbildung vermeiden! Geronnenes Benzin ist zwar nicht mehr reaktionsfähig (und somit unbrennbar), aber es können sich noch zündfähige Mengen unterhalb des Klumpens befinden.

Dann gehst Du in den Sprengstoffladen an der Ecke und kaufst etwa 150 g Ammoniumnitrat, einen Zünder (auf GS-Zeichen achten!), 5 m Sprengschnur und ein Zündgerät. Da so ein Zündgerät recht teuer ist, würde ich mal versuchen, so ein Ding beim Sprengmeister zu leihen.

Das Ammoniumnitrat stopfst Du fest in zwei Papprohre (Durchmesser: 18 mm) und da hinein jeweils den Zünder. Das ganze verbindest Du mit der Sprengschnur und stopfst es fest (!) in die vorbereiteten Löcher. Die Länge der Sprenschnüre sollte dabei 1/3 zu 2/3 für die beiden Ladungen betragen, damit die Ladungen versetzt zünden. Die erste Zündung soll den Klumpen kleinteilig zerbröseln, die andere Sprengung treibt den ganzen Dreck oben durch die Perforation des Tanks hinaus.

Nach der Sprengung wirst Du keinen einzigen Brocken geronnenes Benzin mehr finden!

Den Tank einfach wieder zuschweißen, Löcher verstopfen, ein bißchen frische Farbe drauf- fertig!

Vorteil dieser Methode: Es geht relativ schnell, ist preiswert und der Tank ist obendrein nach der Behandlung absolut rostfrei.

Du kannst den Tank aber auch in einer Mischung aus 1/3 hochprozentiger Salzsäure, 1/3 Salpetersäure und 1/3 Schwefelsäure auskochen. Je nach Größe des Tanks und des Benzinklumpens muß der tank aber bis zu drei Wochen am Stück auf kleiner Flammer köcheln.

Mir dauert das immer zu lange, ich sprenge daher lieber.
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  #10  
Alt 21.02.2012, 22:12
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Ich hab da aber noch ein paar Fragen

Funktioniert das auch bei verstopften Vergaserbänken?
Oder brauch ich da Spezielle Vergaserbohrer für?

Kann ich statt dem Amoniumnitrat auch C4 verwenden?

Denn da sich das C4 formen lässt,
kann ich auch eckige Löcher in den Tank bohren.
Ich hab nämlich keinen 18mm und keinen 6mm Bohrer
und 18 mal mit nem 1mm Bohrer bohren ist mir zu aufwändig.
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  #11  
Alt 28.02.2012, 20:03
Jürgen
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Heute mal keine Geschichte sondern ein Erlebnis ...

Bin heute Morgen in unser Rathaus ( gehe nicht gern auf Ämter)
musste ein Formular Beglaubigen lassen ...

Rezeption gefragt, "ja gehen sie bitte auf Zimmer 113/114"
angeklopft/ hereinspaziert und mein Anliegen vorgetragen ...
... sofort abgestempelt und unterschrieben ...
meine Frage, was muss ich bezahlen .. nichts
und gleichzeitig gefragt, sollen wir es auch wegschicken ??
ich habe nur genickt mich bedankt und bin gegangen ....

Ey, ist euch das auch schon mal passiert ???

Gruß ein gutgelaunter .... Jürgen
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  #12  
Alt 28.02.2012, 20:11
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Ich glaube dir nicht

Du willst uns doch verar***en
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  #13  
Alt 28.02.2012, 20:16
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Dazu kann man nur sagen: WOW !!! schwein gehabt...

oder aber ,Du hast so ein Postiven Eindruck gemacht, dass man Dir einfach helfen wollte und was gutes tun....

Fühle Dich geehrt und halte es in Erinnerung für den nächsten Amt-gang...denn der könnte anders ausfallen...

Liebe Grüße Marion
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  #14  
Alt 28.02.2012, 20:25
Jürgen
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Nein ich will keinen verars....
das letzte Positive Ereignis liegt bei mir schon 30 Jahre
zurück .... Jahresfischereischein beantragen ...
wir waren zu dritt, hatten alles mit Foto/ Perso ...
gleich dran gekommen ruck zuck fertig ...

die negativen Erlebnisse schreibe ich euch besser
nicht ... mir tut jetzt noch der A weh vom warten ...

Gruß Jürgen
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  #15  
Alt 22.05.2012, 14:52
Jürgen
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Hat du eine E-Mail Adresse ??

Ein Arbeitsloser bewirbt sich als Reinigungskraft bei Microsoft.
Der Personalleiter läßt ihn einen Test machen (den Boden reinigen), darauf folgt ein Interview,und schließlich teilt er ihm mit:"Sie sind eingestellt, geben Sie mir Ihre e-mail,dann schicke ich Ihnen die nötigen Unterlagen".

Der Mann antwortet ihm, dass er weder einen Computer besitzt noch eine e-mail hat. Der Personalmensch antwortet ihm, dass er ohne e-mail Adresse virtüll nicht existiert und daher nicht angestellt werden kann.

Der Mann verläßt verzweifelt das Gebäude mit nur 10$ in der Tasche.
Er beschließt,in den nächsten Supermarkt zu gehen und 10 Kilo Tomaten zu kaufen.
Er verkauft die Tomaten von Tür zu Tür,und innerhalb von 2 Stunden verdoppelt er sein Kapital.
Er wiederholt die Aktion 3x und hat am Ende 160$. Er realisiert, dass er auf diese Art und Weise seine Existenz bestreiten kann, also startet er jeden Morgen und kehrt abends spät zurück.
Jeden Tag verdoppelt oder verdreifacht er sein Kapital.

In kurzer Zeit kauft er sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen und bald verfügt er über einen kleinen Fuhrpark für seine Lieferungen.
Innerhalb von 5 Jahren besitzt er eine der größten Lebensmittelketten der USA.
Er beschließt,an seine Zukunft zu denken und möchte einen Finanzplan für sich und seine Familie erstellen lassen. Er setzt sich mit einem Berater in Verbindung,und sie erarbeiten einen Vorsorgeplan.
Am Ende des Gesprächs fragt der Vertreter ihn nach seiner e-mail Adresse, um ihm die entsprechenden Unterlagen schicken zu können.
Der Typ antwortet ihm, dass er nach wie vor keinen Computer und somit auch keine e-mail besitzt.
Der Versicherungsvertreter schmunzelt und bemerkt: "Kurios - Sie haben ein Imperium aufgebaut und besitzen nicht mal eine e-mail. Stellen Sie sich mal vor, was Sie mit einem Computer alles erreicht hätten!"

Der Mann überlegt und sagt: "Ich wäre Putzfrau bei Microsoft"

Lehre Nr. 1: Das Internet rettet nicht Dein Leben
Lehre Nr. 2: Wenn Du bei Microsoft arbeiten willst, brauchst Du eine e-mail
Lehre Nr. 3: Auch ohne e-mail kannst Du mit Arbeit Milliardär werden
Lehre Nr. 4: Wenn Du diese Geschichte per e-mail erhalten hast, sind die Chancen,
Putzfrau zu werden,größer als die, Milliardär zu werden
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