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  #1  
Alt 15.02.2009, 05:41
Benutzerbild von GSX-Matze
Fahrlehrer
 
Registriert seit: 22.01.2009
Ort: Winsen/Luhe
Beiträge: 1.764
Standard Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Die Geschichte der Streetfighter führt bis zu den britischen Cafe Racern der
50er Jahre zurück. Inspiriert von den Maschinen, die die Short-Tracks
hervorbrachten, packte es die Jugend des Landes schnell und sie wetteiferten
ihren Helden nach.



Die Maschinen wurden von ihrem überflüssigen Zubehör befreit,
den Bedürfnissen angepasst, die Auspuffanlagen mit konischen Endtöpfen
versehen oder einfach leergeräumt. Die Lenker wurden beschnitten oder
"Ace Bars" angebracht. Der Orginaltank wurde durch einen langen Alutank
ersetzt und letztlich noch ein acetype-Solositz und zurück verlegte
Fußrasten angebracht.

Der Name "Cafe Racer" entstand als ihre Besitzer mit den Maschinen Rennen
zwischen Biker-meeting-places (oft auch truckers roadside cafe's) fuhren.
Die beliebtesten Maschinen waren die 650er und 500er Twins von BSA,
Triumph und Norton zusammen mit den ultimativen Traumbikes dieser Aera,
den renninspirierten BSA Gold Star, Manx Norton und Velocette Thruxton.
Die wahrscheinlich beliebteste Variante war ein Triumph Bonneville Motor und
Getriebe gepaart mit einem Manx Norton Rahmen.



Als sich die 60er Jahre dem Ende neigten wurden die Road-Side-Cafes,
mit dem Auftreten des neuen Straßennetzes, immer weniger.
Mit dem Ableben der Cafes kam das Ende der "Cafe Racer".
Mit den 70ern kamen die ersten japanischen 4-Zylinder-Maschinen mit weit
überlegener Leistung aber auch mit fragwürdigem Handling.
Bikes wie die Honda CB750 und die Kawasaki 900.

...

Die Biker freundeten sich schnell mit diesen Maschinen an und
Zubehörhändler belieferten die britischen Biker mit Rahmen, Felgen, Gabeln,
Schwingen, Bremsen usw. für diese Japaner. Dunstall, Seely, Harris,
Dresda und Rickman, um einige von ihnen zu nennen, konnten jeden mit
genügend Geld mit ultimativen Extras versorgen um ihre Fahrwerks-
kranken Vierzylinderjapaner in Handlingwunder
mit explodierender Leistung zu verwandeln.

Als es zu den ersten Trans-Atlantik-Rennen kam war erstmals vom
"Super Bike" die Rede und Kämpfe zwischen Eddie Lawson, Freddie Spencer,
Wayne Rainey und Wes Cooley fanden auf nicht serienmäßigen japanischen
4-Zylinder-Bikes statt. Aller Wahrscheinlichkeit nach tauchte hier das
bekannte Streetfighterphänomen erstmals auf.
Die Hersteller reagierten schnell und produzierten Bikes wie die Kawasaki
Z1100 ELR, GPz1100, Honda CB900F, die Suzuki GS1000 und später die
GSX1100EFE, sowie später die die GSXR750 und letztendlich die 1100er.

Aus den letzten Beiden entstanden mehr Streetfighter als aus irgendeinem
anderen Bike. Wieauchimmer, jeder baute seinen eigenen Streetfighter,
weit entfernt vom langweiligen, orginalen Standard.
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  #2  
Alt 15.02.2009, 21:07
Benutzerbild von Hawkwind
Kanalratte
 
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Beiträge: 813
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Standard AW: Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Das ist mal ne gute Schilderung.

Die Cafe-Racer im Stil der 60er sind heute wieder
im Anmarsch neben den Fightern.
__________________
Gruß
Felix
Ich fahr Mopped, weil ich kein Fahrrad hab
www.bikesanddogs.de
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  #3  
Alt 15.02.2009, 21:23
Benutzerbild von Igi
Igi Igi ist offline
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Registriert seit: 09.01.2009
Beiträge: 36
Standard AW: Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Das ist mal ne gute Schilderung.

Die Cafe-Racer im Stil der 60er sind heute wieder
im Anmarsch neben den Fightern.
...ich denke aber das SuMo"S noch mehr im kommen sind wie die Fighter,
__________________
gruß Michael
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  #4  
Alt 15.02.2009, 22:40
Benutzerbild von Hawkwind
Kanalratte
 
Registriert seit: 13.10.2008
Ort: Oberhausen
Beiträge: 813
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Standard AW: Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Jepp, die sind aber mehr ne umgestrickte Enduro.
__________________
Gruß
Felix
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  #5  
Alt 16.02.2009, 08:00
Benutzerbild von GSX-Matze
Fahrlehrer
 
Registriert seit: 22.01.2009
Ort: Winsen/Luhe
Beiträge: 1.764
Standard AW: Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Zitat:
Zitat von Igi Beitrag anzeigen
...ich denke aber das SuMo"S noch mehr im kommen sind wie die Fighter,
Kommt glaube ich auch etwas auf die Region an,die SuMo sind stark im kommen,aber noch nicht so weit verbreitet wie die Fighter.Aber warten wir mal die Zeit ab,das kann sich noch fix ändern.
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  #6  
Alt 16.02.2009, 19:08
Benutzerbild von MT-Rudi
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Beiträge: 50
Standard AW: Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Zitat:
Zitat von GSX-Matze Beitrag anzeigen
Die Geschichte der Streetfighter führt bis zu den britischen Cafe Racern der
50er Jahre zurück. Inspiriert von den Maschinen, die die Short-Tracks
hervorbrachten, packte es die Jugend des Landes schnell und sie wetteiferten...............
hy matze

geh mal auf wikipedia da findest du alles.

hier ein auszug:
Die Ursprünge liegen in Großbritannien der späten 80er Jahre, wo gestürzte Supersportler -Piloten dazu übergingen ihre defekten Vollverkleidungen nicht zu reparieren, sondern stattdessen komplett vom Motorrad zu entfernen. Ebenso verhielt es sich auch mit kaputten Sitzbänken/Heckverkleidungen und/oder Stummel-Lenkern welche durch Gebrauchtteile (auch anderer Fabrikate) oder Zubehörteile kostengünstig ersetzt wurden.
Moderne Streetfighter entwickeln sich stattdessen (mit unterschiedlichem Schwerpunkt) in etwa wie folgt:
Als Basis für einen Streetfighter werden meist immer noch sogenannte Sportler oder Supersportler genutzt. Oft werden auch heute noch Fahrzeuge mit Verkleidungsschäden verwendet, manchmal aber auch Neufahrzeuge, bei denen die Verkleidung für den Umbau entfernt wird. Ziel der heutigen Streetfighterszene ist es zu meist, ein ungewöhnliches, individuelles Motorrad aus verschiedensten Teilen (manchmal auch von unterschiedlichen Marken) zu bauen.


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  #7  
Alt 17.02.2009, 07:16
Benutzerbild von GSX-Matze
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Standard AW: Die wahre Geschichte der Streetfighter...

Verallgemeinern möchte ich das mal nicht,klar gibt es massig Sparfüchse,die aus einer zerschossenen Rennmaschine eine Fighter basteln.Würde aber nicht darauf kommen,aus einer R1 eine Fighter zu bauen.Mit die beste Basis bietet für mich noch die Bandit und das unfallfrei.Eine Rennmaschine sollte meiner Meinung nach,eine solche bleiben.Der Sinn und Zweck der Maschine geht ansonsten verloren finde ich
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