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  #1  
Alt 03.05.2017, 18:32
Sozius
 
Registriert seit: 02.05.2017
Beiträge: 4
Standard ital. Bike als Einstieg

Servus,

habe den A-Schein seit einigen Jahren, sehr selten gefahren, einige Male ausgeborgt oder von einem Freund kurz gefahren.
Was ich sagen kann:
Monster 696 - In der Fahrschule gefahren! Einfach geil! Charakter pur! 2-Zylinder, war damals schwer zu fahren, gefiel mir nicht so in den Kurven.
ER-6 - Zu langsam, zu träge, fühlte mich nicht sicher beim überholen
cb1000r - Einfach zu fahren, verzeiht jeden Fehler, fährt wie ein Automatik Auto, ohne Charakter
z1000 - Schon etwas zickiger, konnte damit besser überholen als mit cb1000r, fast ohne Charakter
GSX-R 600 - sehr solide zu fahren!

Warum italienische Bikes? Gefallen mir einfach am besten!
Vielleicht werden jetzt, einige die Augen verdrehen, aber das Motorrad soll mir ja auch schließlich gefallen. Oben genannten Bikes gefallen mir irgendwie nicht wirklich.

Ducati Supersport/Streetfighter
MV Agusta Supersport/Naked
Aprilia

...gefallen mir eben am besten. Leider nicht gerade billig.
Brauche kein schnelles Bike, will aber auch keine 125er, fahre eher langsam
Zu welchem Bike ratet ihr mir?


Deswegen meine Frage:
Wie alt sollte die Maschine sein? Welches Baujahr maximal?
Und wieviel KM bei den jeweiligen Marken?

z.B. MV Agusta Brutale F4 750 S, Baujahr 2005, KM 23000 um € 5.900 wäre das nicht zu teuer?

Der Fragenkatalog:

1. 31
2. 168, 68kg, sportlich
3. männlich
4. keine Handicaps
5. AT (also alles ziemlich teuer hier!)

6. Naked oder Supersportler, klein/fein/flink ist mein Motto
7. 8000, P/L wären 5000 - 6000 besser
8. gebraucht
9. 600/90PS aufwärts
10. 60% Stadtverkehr, 25% Landstraße, 15% Autobahn
11. ohne Sozius
12. kein Gepäck notwendig
13. ABS sicherlich von Vorteil
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  #2  
Alt 11.05.2017, 10:43
Motorradfahrer
 
Registriert seit: 09.07.2012
Ort: Zwischen Hamburg und Bremen
Motorrad: SV650x
Beiträge: 400
Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Generell würde ich sagen:

1. Kaufe etwas mit ABS. Alles andere wirst du beim Wiederverkauf nur noch schwer los.
2. Neuere Baujahre sind immer besser als Ältere. Gerade wegen der evtl noch vorhandenen Werksgarantie.
3. Hast du einen Händler der o.g. Italobikes in deiner Nähe? Gerade bei Probleme ist das immer besser. Service Kosten sind meines Wissens auch immer teurer als bei den Japanern. Ersatzteilebeschaffung nicht immer sooooo fix.

Ein fast 10 Jahre altes Motorrad für knapp 6.000€ würde ich mir nicht kaufen.

Wenn du ein Limit von 8.000 hast, würde ich eher bei jungen gebrauchten schauen mit einer Laufleistung unter 10.000.

Bei einem Anteil von 65% Stadt könnte ich noch eine Street Triple 675 ab 2013 empfehlen. Hochwertig verarbeitet, klein, leicht, nicht an jeder Ecke zu sehen und sie liegt in deinem Preisrange.
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  #3  
Alt 11.05.2017, 12:52
Benutzerbild von WorldEater
Vorfahrer
 
Registriert seit: 14.08.2015
Ort: Hanau
Motorrad: R1200GS & KTM Superadventure S
Beiträge: 1.698
Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Aprilia Shiver.

Das war einfach.
__________________
Wofür 4-Zylinder-Motoren? Am Motorrad 2 Zylinder zu viel, im Auto 2 zu wenig...

Youtube-Kanal
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  #4  
Alt 15.05.2017, 07:55
Motorradfahrer
 
Registriert seit: 08.09.2016
Ort: WBL/Harz
Motorrad: Ducati SCR800
Beiträge: 257
Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Hi,

ich verstehe deine Beweggründe - bei mir war und ist die Erste auch eine Italienerin ;-)

Schade, dass die Monster 797 noch so neu ist. Die liegt als Neufahrzeug knapp über 9000€ und wäre meine Empfehlung gewesen (fahre den Motor in der Scrambler -> wäre die eigentlich was?).

Eine Brutale 675 bekommst du mit etwas Glück inkl. ABS und relativ jung in deinem Preisrahmen. Die gefällt mir auch sehr gut und soll sehr gut fahren.

World Eaters Empfehlung stimme ich zu - die Shiver ist echt schick.

Bei Ducati finde ich gerade die älteren Gebrauchten oft total überteuert :-( So schön sie sind, scheint ab einem gewissen Alter der VK Preis zu stagnieren. Das wäre es mir dann auch nicht wert - Image hin oder her - für eine alte Kiste nur des Namens wegen das doppelte von der vergleichbaren Konkurrenz zu zahlen.

Die Ducati Streetfighter halte ich nicht für ein Einsteigermotorrad. Hatten wir mal stehen, traumhaft schön, aber hat uns schnell wieder verlassen (Ich hab leider eh zu kurze Beine + Arme für das Ding).

Wenn du Charakter willst, kauf' dir eine alte Guzzi ;-) da schüttelt's die Füllungen aus den Zähnen.
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  #5  
Alt 21.05.2017, 14:24
Sozius
 
Registriert seit: 02.05.2017
Beiträge: 4
Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Italienische Motorräder mit ABS sind in meiner Preisklasse nicht vorhanden. (Die mir gefallen)
Ich muss nicht unbedingt wieder verkaufen, habe kein Problem, das 1. Bike für immer zu behalten.

Die Street Triple ist ein schönes Bike aber diese Scheinwerfer gefallen mir einfacher nicht.

Aprilia Shiver finde ich ist die Sitzhöhe zu hoch und auch nicht wirklich so meines.

MV Agusta macht für mich einfach die schönsten Motorräder, nur sind die hier in AT gegenüber DE um 1000 Euro teurer. Noch dazu kosten dennoch diese Motorräder mit Baujahr 2005, 5000-6000 Euro. Sind halt Wahnsinnspreise für 12 Jahre alte Modelle, aber sehen eben auch einfach toll aus.

Dann kommt immer wieder der Gedanke, ob vielleicht nicht doch etwas Japanisches? Aber für was? Bin kein Millionär, nur um es wieder zu verkaufen und dann später irgendwann MV Agusta zu kaufen? Ergibt irgendwie keinen Sinn.
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  #6  
Alt 21.05.2017, 14:51
Benutzerbild von Ronin
alias Viking
 
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Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Naja rein nach Optik zukaufen kann böse in die Hose gehen, du willst ja wohl was zum fahren und nicht um es auszustellen.
MV mag ganz schöne Motorräder bauen, wobei ich persönlich eher zu ner Duc greifen würde wen es schon unbedingt ein Italobike sein muss, aber die Verarbeitung MV passt einfach nicht zum Preis aber gut das muss jeder selbst entscheiden.
Dazu kommt das bei den Italienern die Preise für den Unterhalt nicht zu unterschätzen sind.

Zitat:
Dann kommt immer wieder der Gedanke, ob vielleicht nicht doch etwas Japanisches? Aber für was? Bin kein Millionär, nur um es wieder zu verkaufen und dann später irgendwann MV Agusta zu kaufen? Ergibt irgendwie keinen Sinn.
Naja wen du dir sie jetzt nicht leisten kannst aber fahren willst was willst du machen? Oder du musst nach einem Kilometerfresser bzw. einem Alteisen schauen. Motorräder werden recht lange verhältnismäßig hoch gehandelt.
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  #7  
Alt 22.05.2017, 15:50
Sozius
 
Registriert seit: 02.05.2017
Beiträge: 4
Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Danke für deine Antwort.
Leisten schon, aber ob es das eben Wert ist.
Ich weiß ja nicht, wie klug das ist, ein über 10 Jahre altes Motorrad zu kaufen.
Das ist wie bei den Frauen, ich kann mich nie für eine entscheiden, bin zu wählerisch
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  #8  
Alt 22.05.2017, 21:27
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Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Nunja, Frauen dürfen schon ein paar Jahre mehr haben. Die zicken dann meist nicht so rum.

Und ob es klug ist sich ein 10 Jahre altes Motorrad zu holen, kommt auf verschiedene Faktoren drauf an.
Ich hab mir letztes Jahr eine 25 Jahre alte Transalp mit 67000km für 1700 Euro geholt, trotz Welterfahrung im guten Zustand.


Ich finde es ok, kann selber was dran machen und was ich nicht kann, helfen mir die Jungs vom Transalp Stammtisch.

Hab bisher nur einen Reifen und Öl gewechselt, ab und zu Kette sauber und Samstag im Zuge des Bremsflüssigkeitswechsels auf Stahlflex umgebaut. Und sie läuft super.
Im Verein ist ein Schwede, der hat 412000 km auf dem Mopped, erster Motor war bei 250000 kaputt.

Klaro hätte ich mir für das Geld was jüngeres holen können, wollte ich aber nicht bzw wären das zu kleine Bikes gewesen
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  #9  
Alt 23.05.2017, 17:14
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@rimane, bei Gebrauchten kommt es halt darauf an wie wurde damit umgegangen, immer schon warm gefahren, Inspektionen eingehalten, usw.
Und gerade bei Supersportlern wie der F4, ist die Frage wurden sie auf der Renne bewegt.

@Taxi-Driver, naja man kann das halt auch nicht über einen Kamm scheren,
Du hast eher den berühmten Taxi Diesel von Mercedes, das was rimane sucht ist eher ein Formel 1 Motor.
Fast alles was er sucht ist halt eher auf Leistung ausgelegt nicht wie bei der Alp auf Langlebigkeit.
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  #10  
Alt 23.05.2017, 17:46
Sozius
 
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Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Okay, ich fahre wie ein Taxifahrer will aber einen Formel 1 Motor, habe ich das richtig verstanden?

Ich will ja keine F3 oder F4, nur eine normale Brutale, schon alleine, Import + NOVA stellt das ganze aufgrund der Kosten in Frage.

Hätte eine Brutale 920 mit 6.500, BJ 2011, 12000km gefunden mit den zusätzlichen Kosten komme ich auf 8.000. Das ist eindeutig für mich mit dem P/L Verhältnis zu viel.

Aber die vom Vaterstaat sind eben Banditen, da muss ich wohl noch 1 Jahr warten bis ich dann am Markt zuschlage, dass es meinen finanz. Erwartungen entspricht.
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  #11  
Alt 23.05.2017, 18:57
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Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Vergess den italienischen Schikimiki ( viel zu überteuert)......für 6K bekommst du eine MT09 mit
wenig Kilometer und hast Spass ohne Ende
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--Gruß Jens--
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  #12  
Alt 23.05.2017, 19:59
Benutzerbild von Ronin
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Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Was du willst weis ich ja nicht, ich gehe da mal rein von deinen Aussage aus:
Zitat:
Ducati Supersport/Streetfighter
MV Agusta Supersport/Naked
Aprilia
Und der Supersportler von MV ist halt die F4 oder halt die F3.
Ich wollte mit der Aussage auch einfach nur sagen das man eine Sportmaschine nicht mit einer extremen Langlaufmaschine vergleichen kann.
Gerade bei SSP kann man davon ausgehen das sie keine 100k km schaffen, bei grobem ran nehmen keine 50k km.


Zitat:
Vergess den italienischen Schikimiki ( viel zu überteuert)......für 6K bekommst du eine MT09 mit
wenig Kilometer und hast Spass ohne Ende
Im Grunde hat Bredi recht, du willst offensichtlich was relativ neues was Power hat obwohl du nicht schnell fährst aber es darf nicht zu teuer sein, da bleibt dir fast nichts anderes wie eine Japanerchen oder auch was anderes Europäisches.
Italienerinnen sind einfach überteuert gerade die Modelle die du ins Auge fast. Oder du gehst auf so was wie die Duc Scrambler die sollte es für um die 8000 geben und dann recht jung.
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  #13  
Alt 25.05.2017, 17:44
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Standard AW: ital. Bike als Einstieg

Das meinte ich ja damit, das man nicht alles pauschalisieren sollte.
Oft hört man doch kaufe ja mit ABS, nichts mit mehr als 30000 km, höchstens 10 Jahre Alt.
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