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#1
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Tja, früher standen Gerüchte in der Bild. Heute reicht es, wenn man den Computer einschaltet... Nein, Du fährst nicht sicherer durch die Kurve mit Hanging-off. Hanging-off ist für die Rennstrecke (Kein Gegenverkehr, kein Dreck auf der Straße, und nur einstudierte Kurven). Du kannst beim Hanging-off nur schwer Deinen Kurs korrigieren. Aber das ist auf der öffentlichen Straße oft überlebensnotwendig. Durch übersichtliche Strecken mit dem sogenannten Legen, bei schmalen, auf unübersichtlichen Straßen mit Drücken durch die Kurve. Wie das geht, wird Dir im Theorieunterricht, und im Praxisunterricht beigebracht. Und nimm bitte nicht mehr das Internet zur Wissensfindung, wenn es um Deine Sicherheit geht, sondern frag´Deinen Fahrlehrer. Ich hätte Dir nämlich jetzt auch einen völligen Blödsinn erklären können... |
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#2
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@schoolboy 13: Das mit dem Zebrastreifen ist eine gute Idee. Muss ich mal ausprobieren sobald mir einer begegnet. Bisher wurde ich mit den netten Hütchen noch nicht konfrontiert, aber ich habe hier schon einige gute Tipps gelesen, die mir hoffentlich helfen werden, auf das ich nicht versuche die Hütchen zu hypnotisieren. Ein Sicherheitstraining ist bei mir auch schon ein geplant und will ich dann nach der Winterpause machen, als Einstieg in die Saison. |
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#3
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Passt nur so halb in den Anfänger-Bereich, aber hat zumindest mit Fahrschule zu tun. Gestern kam ich am Übungsplatz der Fahrschulen vorbei (eigentlich nur eine Art Waldparkplatz). Mein Freund und ich wollten im Wald dahinter etwas spazieren gehen. Auf dem Übungsplatz war gerade eine Motorrad-Fahrschule aktiv und der Schüler mühte sich verzweifelt am Ausweichen mit Abbremsen. Als wir parkten, bot der Lehrer dem Schüler gerade an, die Übung mal vorzumachen. Gesagt, getan: Der (noch junge) FL schnappt sich einen Helm, klettert mit T-Shirt und kurzer Hose aufs Motorrad und fährt los. Gerade noch so im Rahmen (wobei ein FL bzg der Schutzkleidung schon auch eine Vorbildfunktion erfüllen sollte). FL macht die Übung vor und macht danach beim Rausbeschleunigen (ohne Witz, ich habe meinen Augen auch nicht getraut) eine Wheelie direkt neben uns. Ich weiß nicht, ob das neuerdings zu der Grundaufgabe gehört. Wenn so verantwortungsbewusste Fahrlehrer ausbilden dürfen, wundert es mich auch nicht, wo der Blümchenpflücker-Nachwuchs herkommt. An der Form des Schülers hat diese "Demonstration" übrigens nichts geändert. Sein Ausweichen sah danach eher noch schlechter aus.
__________________ Doch ich will diesen Weg zu Ende geh'n, und ich weiß, wir werden die Sonne seh'n. Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten. |
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#4
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Ein Tip von mir zu den Hütchen. Der kleine Slalom wird mit der langsamsten möglichen Geschwindigkeit gefahren (zumindestens bei uns), also Schrittgeschwindigkeit oder drunter. Einfahren in den Slalom im 45°-Winkel und in die Gegenrichtung einschlagen sobald das Vorderrad auf Höhe des Hütchens ist, bei der Wendung möglichst wieder im 45°-Winkel zwischen den Hütchen durchfahren. Fußbremse für die Geschwindigkeit, evtl Kupplung. Das wichtigste daran: beide Knie fest an den Tank und mit dem eigenen Gewicht arbeiten!!! So funktioniert das bei mir wunderbar. Beim großen Slalom als erstes wieder die Knie an den Tank. Das erste Hütchen von rechts nach links anfahren und kurz vorher nach rechts abwenden, um dann von rechts nach links in den ersten Zwischenraum einzufahren, oder eben genau umgekehrt. So erreicht man, daß man schon zu Beginn des Slaloms gut ins Schwingen kommt. Knie nicht vergessen, und dann gemütlich durchpendeln. Wir müssen den mit 30 km/h fahren, aber wenn wir gut schwingen dürfen es auch ein paar weniger sein, das fällt dann nicht so auf. |
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#5
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Der FL, der bei mir die Theorie gehalten hat erzählte, dass er in den USA auch auf einer geliehenen Harley gecruist ist - und zwar ohne Helm und Schutzkleidung. Wir (die über 40iger im Kurs) diskutierten dann das Thema "Vorbildfunktion". Der FL meinte, dass unsere Irritation verstehen kann, dass aber die Art der Fortbewegung in Florida einen zum "Anpassen an die einheimischen Biker" verleitet. Er betonte aber mehrfach, dass dort weniger "Kampf auf den Strassen" sei. Klang alles nachvollziehbar, aber dennoch leichtsinnig! |
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#6
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Ich war ne Weile in America, ist zwar schon ne zeitlang her, aber dort geht man mit einigen Dingen auf der Straße ganz anders um. Wir sind mit der größten Selbstverständlichkeit mit 16 in die Schule mit dem Auto gefahren und der Führerschein als solches ist dort ein Witz. Man kann dort auf dem Schülerparkplatz auch BMWs mit 300 PS oder Ferraris stehen sehen. Man fährt zum Nachbarn in die nächste Einfahrt mit dem Auto. Aber soll ich euch was sagen: die kommen dort besser zurecht auf der Straße als wir. Tempolimit und zig Kilometer schnurgeradeaus, kein Mensch überholt... das war schon ziemlich gechillt. Zum Moped fahren da drüben kann ich nicht viel sagen, außer daß sie damit dort auch keinen Streß haben |
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#7
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Hallo, ihr Lieben! Ich habe mich in den letzten Tagen hier durchgelesen, und habe Probleme gefunden, über die ich mir noch nie den Kopf zerbrochen habe... Also, ich habe bestanden! Vor über 20 Jahren, beim ersten Anlauf. Ich habe mir fast ins Hemd gemacht, ich leide ohnehin unter Prüfungsangst und habe vor jeder Fahrstunde das Klo für Stunden blockiert. Also, nachdem ich meine Prüfung bestanden hatte, war ich stolze Besitzerin einer süßen Honda MTX 200, federleicht und 26 PS. Für mich mit 1,58 cm kaum zu besteigen, und damals waren E-Starter noch kein Standard, meine hatte jedenfalls keinen. Komisch, das ging alles irgendwie. Sogar Beifahrer hatte ich, meine kleine Schwester ein Fliegengewicht wie ich, meine große Schwester mit fast doppelt so viel Gewicht... Ok, wie das so ist, nach dem Abi, also ziemlich bald, musste ich mein Fahrzeug gegen ein Auto eintauschen, irgendwie muss man ja zur Ausbildungsstelle kommen, auch im Winter und ohne Anbindung an die Öffentlichen... Später habe ich mir mit meinem Mann (Riese) eine KLE 750 oder sowas geteilt, mit der bin ich nicht so oft alleine gefahren, sie war schwer, zu hoch..und ich hatte damit Angst. Dann war ich schwanger und dann war eh fertig. Das nächste Motorrad war eine Honda Vigor 650, etwas niedriger, aber die fiel dann der Scheidung zum Opfer, bevor ich wieder richtig fahren konnte. Und da war ich gar nicht traurig, weil ich da schon nach jeder Ausfahrt am Kämpfen war. Mit genau den Themen, über die ihr schreibt. Im Prinzip hab ich also auf halber Strecke aufgegeben. Und es hat sich nicht mehr ergeben, wieder anzufangen. Aus finanziellen, familiären Gründen. Und mein jetziger Mann fährt auch nicht, also war das nie wieder Thema. Seid ihr schon eingeschlafen? Mein Großer fängt jetzt mit dem Führerschein für begleitetes Fahren an und mein Jüngster wird eingeschult - jetzt fühle ich mich, als hätte ich was verpasst und meinen Traum begraben. Und ich hab eine Mordsangst, ihn wieder auszugraben! Im Frühjahr werde ich ein paar Fahrstunden nehmen, und in der Zwischenzeit nach Modellen Ausschau halten, mit denen ich klarkommen könnte. Heute habe ich eine tiefergelegte Suzuki Gladius probegesessen...genial! Leider wird die so im Frühjahr wohl eher schon verkauft sein, aber man wird sehen.. So, genug getippt, ich wünsch euch allen viel Erfolg und Spaß und immer unallfreie Fahrt. Grüßles von Connie |
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#8
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| Zitat:
huhu Connie, wenn du wieder ein paar Fahrstunden nimmst und dein persönliches Wohlfühlmoped findest, hast du bestimmt wieder den Elan deinen Traum auszugraben ! Ich bin nur 1,56 und hab auch ein Moped gefunden, mit dem ich klarkomme ( abgesehen von den Bordsteinen *zwinker* Ich wünsch dir, das du den Mut hast wieder anzufangen, denn es ist die wohl schönste Nebensache der Welt
__________________ LG Angie - Motorradfahren ist das Schönste was man angezogen machen kann |
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#9
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Vielleicht hätte ich die Frage besser im Technik-Bereich oder so gestellt. |
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#10
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Also, der Grip ist auf der gesamten Lauffläche im Grunde genommen gleich. Wenn man nur vom Reifen ausgeht (also mal den Gegenspieler "Fahrbahnbelag" außer acht läßt), hängt er hauptsächlich von der Gummimischung, und vom Anteil des sogenannten "Positivprofils" (also den Teil der Lauffläche, der Bodenkontakt hat. Nicht die Rillen.) ab. Und darüber solltest Du Dir nicht allzu viel Gedanken machen. Ein wegrutschender Reifen erwischt einen nur in einer Situation, in der man einen Bitumenstreifen, einen Ölfleck, oder sehr viel Dreck übersehen hat. Einzelne Splitsteinchen, oder der Dreck vom Bauern, wenn er den Acker verläßt, können einen Reifen vielleicht mal in Unruhe bringen. Mehr aber auch nicht. Jeder moderne Motorradreifen hat so viel Haftung, daß ihn die meisten Motorradfahrer nie zum Rutschen bekommen. Das würde eine schlagartige Erhöhung der Drehzahl beim Beschleunigen, oder eine schlagartige Bremsung (sogenannte "Schreckbremsung) voraussetzen.
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#11
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| Zitat:
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