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#1
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Grad bei einem solchen Training hab ich die Haftgrenzen kennen gelernt. Der Instruktur hat mir mal seinen Knieschleifer zugeworfen. Wollte der bei mir mal sehen weil ich seine Übungen recht gut hinbekommen hab. Ich fahr eher aufrecht, auf der CB damals sogar eher drückend. Schräglage bis Raste einklappt, Fuß hoch aber trotzdem den Schleifer aufm Boden, Knie aufm Boden und bei jedem noch so winzigen Gasspiel ist das Hinterrad auf eine leicht erweiterte Kreisbahn gewandert. Beim Heck ist das Kontrollerbar, fürs Vorderrad würde ich das nicht mal eben so ausprobieren zum Spass. Natürlich Brems ich tief in die Schräglage rein aber wie du schon sagst ist es ein anderes hier zu dosieren. In gradeausfahrt kannst du auch mal kurz das Vorderrad überbremsen. In der Kurve liegst du sofort. Selbst Rennfahrer schaffen das nur in Ausnahmefällen. Gibt da n schönes Video, da verliert einer das Vorderrad und reißt das Gas auf. Resultat ist n "Wheelie" durch die komplette Kurve bei starker Schräglage. |
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#2
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| Maschine gedrückt und trotzdem das Knie auf den Boden bekommen!? Respekt. Klingt sehr artistisch. Kann man diese herausragende Leistung irgendwo auf Video bewundern. Andere kriegen das Knie nur beim Hanging off auf den Boden.
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#3
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Vielleicht ungünstig geschrieben. "Mit der CB damals". Training dann mit TRX und in dem Fall auch mit leichtem Hangoff. Wobei ich das Knie eher nach vorne eindrehe. Schwer zu beschreiben. Ich spreize es auf jeden fall nicht weit ab. Und bevor du hier so beißend sarkastisch laberst kannst du mir lieber erstmal selber was vorturnen und "an deinem persönlichen Limit" ne Hundekurve (zuziehend) mit fast maximaler Schräglage und maximaler Verzögerung hinlegen. Und wehe dabei klappt das Vorderrad weg oder du hängst albern aufm Bock oder das Fahrwerk pumpt und wackelt. |
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#4
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| Zitat:
Gruß Jürgen |
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#5
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Locker bleiben! In der Kurve wird nicht gebremst? Na ich weiß nicht... Ich bin mir nicht so sicher, ob ich noch hier sitzen würde und das schreiben könnte, wenn ich da nicht gebremst hätte. Für Motorrad in Schräglage + Fahrer wäre es zwischen Mercedes und Leitplanke ziemlich eng geworden. Zum Aufrichten und dann Vollbremsung hätte ich erst mal in die Kurve reinziehen müssen. Ging aber nicht, da besagter Mercedes diesen Teil der Straße ja für sich beanspruchte. Blieb also nur bremsen in Schräglage, um die Geschwindigkeit und damit die Schräglage zu reduzieren. Hat ja auch funktioniert. Dank ABS sogar recht unspektakulär. Außerdem machen moderne Motorräder mit nicht allzu breiten Reifen das ja ganz gut mit. Insbesondere, wenn man noch ABS an Bord hat. hab da nicht viele vergleiche, aber mit meiner geht das ganz gut. Man sollte das nur vorher mal geübt haben, damit man weiß, wie das ist und wie das Motorrad reagiert. Ich kann also besonders allen Anfängern folgendes dringend raten: -Fahrt immer so, dass Ihr noch Reserven habt, um auf unvorhergesehenes zu reagieren, denn Ihr wisst nicht, wer Euch in der nächsten Kurve vielleicht entgegen kommt. Wäre ich die Kurve am Limit gefahren, hätte ich keine Haftungsreserven zum Bremsen gehabt und... lassen wir das lieber. -Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob man es in so einer Schrecksekunde schaffen kann mit beiden Bremsen so effizient wie möglich zu bremsen ohne dabei das Hinterrad zu überbremsen. Mag sein, dass es Leute gibt, die das schaffen, die Mehrzahl aber wahrscheinlich nicht. Daher lasst Euch nicht von irgendwelchen Profifahrern einreden, dass man ABS nicht braucht oder dass man sogar ohne besser unterwegs ist. Es gibt sicher Fahrer für die das so gilt, aber nur ganz wenige. Gerade für Anfänger ist ABS definitiv ne super Sache. Die gleichen Diskussionen gab es beim Auto auch mal und auf Schnee bremst man ohne ABS (mit dem Auto) sogar nachgewiesen etwas besser. Trotzdem kommt doch kaum jemand auf die Idee auf das ABS zu verzichten, denn die Vorteile überwiegen einfach. Trotzdem sollte man die Grenzen der Fahrphysik kennen und respektieren, denn ein in der Kurve überbremstes und daher wegrutschendes Vorderrad wird wohl auch ein ABS schwer einfangen können. Wie ich schon sagte, war das bereits mein zweites derartiges Erlebnis. Irgenwie sind dabei immer Radfahrer beteiligt, die trotz Radweg auf der Straße fahren und dann noch in Zweierreihen. Beim ersten mal waren die Radfahrer auf meiner Seite und auf der Gegenfahrbahn ein überbreites Traktorgespann. Dank angepasster Fahrweise und ABS konnte ich das recht locker bewältigen. Noch mal haben muss ich das tzrotzdem nicht und diese dähmlichen Radfahrer hol ich noch irgendwann mal von ihren Rädern und krempel die auf Links. Geändert von GSX-F (03.07.2012 um 15:42 Uhr). |
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#6
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| Ich muss sagen, ich bin schon schockiert über einige gut gemeinte Tipps hier. Ich werde nicht viel dazu sagen weil sonst wird ein Roman draus ... aber allein der Option: Arsch Backen zusammen und alles schleifen was da geht ... das ist gleich ein Selbstmord versuch! Für ein ungeübte Fahrer sicher das falscheste was mann sagen kann, und ich gehe von ein ungeübte Fahrer aus, weil allein die Frage bzw. die Diskussion "Gefahrenbremse in der Schräglage" ist ein klassische Anfängerfrage. Das ist nicht abwertend gemeint. Was ich vermisse ist der Hinweis auf "Aufstell Moment" Wer in der Schräglage vorne bremst wird sicherlich gemerkt haben das die Maschine sich aufrichten will. Ist nicht zu unterschätzen weil DAS zu Highsiders führt. Kammscher Kreis wurde angesprochen ... tolle Tool wenn mann es versteht. Tatsächlich die Theorie "mehr Gewicht hinten in der Schräglage" kannst du völlig verwerfen. In der Schräglage wandelt das Gewicht nach der kurven Innenseite, und der CoG (Center of Gravity – bzw. Massenmittelpunkt) befindet sich je nach Schräglage schon außerhalb deine Maschine. Warum kippst du dann nicht um? Wegen die Fliehkräfte. Wenn Fliehkraft und Massenmittelpunkt mit der richtigen Geschwindigkeit kombiniert wird, gibt es eine schöne Kurve. NA ja, genug davon. Also was tun. Tatsächlich ist es immer situationsbedingt. Es gibt kein Ja oder Nein Antwort. Was meist aber gleich bleibt, ist ein Ausweichmanöver. Dieses bedeutet schnelle Schräglagenveränderung. Ist es überhaupt zwingen notwendig solch ein gefährliches Bremsmanöver durchzuführen. Kann das Problem "umfahren" werden. Wenn nicht, und eine Bremsvorgang eingeleitet werden muss, dann mach ich es so. Vorne wird gezogen bis der Arzt kommt, allerdings weis ich wo mein Grenzwert ist. Der Reifen darf nicht ins rutschen (weil blockiert) kommen. Mit ABS bist du natürlich hier klar im Vorteil. Hinten wird "unterstützend" dazu benutzt um die Spur zu stabilisieren und als Brems unterstützter. Denk daran dass die Maschine sich aufrichten will. Nur noch an diese Stelle ein interessante Fakt: Eine blockierte Vorderrad in eine Kurve führt unweigerlich zum Sturz. Von dem Zeitpunkt der Blockade bis zum Sturz vergehen keine 0.2 Sekunden. Das ist eine Physikalische Tatsache die nicht mit fahrerischem Können aufgefangen werden kann. Letztlich ist es eine Situation die immer wieder passieren kann. Man sollte schon vorbereitet sein, und daher die, auch hier schon angesprochene, "Reserven" bereit halten. VORAUSCHAUEND fahren. Es kommt eine Blinde Kurve, ich ERWARTE regelrecht eine Begegnung, somit verhalte ich mich schon im Vorfeld um solch ein Problem überhaupt zu vermeiden. Klar, keine kann sich freisprechen. Wir machen alle Fehler und es passieren auch immer wieder Dinge die uns überraschen, und da kommt dein Fahrpraxis zu gute. Sorry für den langen Text. Gruß Jason PS.. 40 Grad Schräglager ist nicht nur "sehr Sportlich" sondern fast für 90% alle fahrer total unereichbar! Der Mensch (ebenso wie viele Tiere, isbesonders FLuchttiere wie Kuhe, Pferde usw) haben ein eingebauten Sicherheitsmechanismus im Kopf die verhindert das er zu fall kommt. Merkt der menschliches Gehirn eine Schräglage von mehr als 18-20 Grad, wird ein Notprogram ausgelöst und bei der betrofene Mensch oder Tier wird ein Angst zustand ausgelösst, und es richtet sich wieder auf. Das ist ein Instink. Wer Schräglagenangst hat sollte das wissen und verstehen. Es ist nicht memmenhaft, es ist angeboren. Jeder wietere Grad dannach muss angelernt und trainiert werden. Das kommt nicht so. Und somit kommen wir zu den Schräglagenängste, die letztlich eine Panikbremsung verursachen und der Pilot macht eine unfreiwilligen Abflug ins Grüne ,,, schlimmer noch, in eine rechts kurve, kommt er in den Gegenverkehr. Geändert von Jason (04.07.2012 um 02:47 Uhr). |
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#7
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| Zitat:
Das Problem ist halt das man in der Fahrschule nicht wirklich Motorrad fahren lernt, Es reicht halt für die Verkehrszeichen und ein bisserl Geradeausfahren. Deshalb sollte man an entsprechenden Fahrtrainings teilnehmen oder sich ein Verkehrsarmes Sträßchen suchen und selbst üben. Besonders das Bremsen in Schräglage. |
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#8
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Schlichtweg Falsch. Hmmm. Alles, oder nur das was ich bez. Highsiders geschreiben habe ? Wenn es um die Highsiders geht, kann ich nachbessern. Ich bin einfach nicht besonders tief in der Theorie gegangen, weil es ging haputsächlich um eine Gefahrenbremsung, aber falls ich jemanden nun verunsichert haben sollte, hier eine erklärung zur Highsiders. Schade das der Rest der Text die ich aufgesetzt habe keine zustimmung gefunden hat So, das ist richtig was du schreibst. Ein Highsider ist ein Sturz bei dem sich das Motorrad in den Aussenseites eines Kurve überschlägt. Entstehen tun sich Highsiders wenn zuerst gerutscht wird, dann der Grip wieder erlangt wird. Dabei wird der Rutsch schlagartig unterborchen und die Maschine richtet sich auf. Der Fahrer wird quasi katapultiert von der Maschine runter. Was ich vorhin geschrieben habe ging nur um das Aufstellen. Ein Highsider ist ja nicht anders als ein blitzartigen Aufstellen. Nur das "wie" habe ich nicht erwähnt. Jetzt aber schon. Was hier natürlich noch garnicht erwähnt worden ist, ist wie es überhaput daui kommt das ein rutschenden Reifen plötzlich wieder Grip erlangt, aber ich glaube das wurde den Rahmen hier sprengen. Ich wollte kein Misverständnis verursachen. Hoffe hiermit mich doch rehabilitieren zu können Gruß Geändert von Jason (04.07.2012 um 11:42 Uhr). |
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#9
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Ihr habt ja beide Recht, danke auch nochmal für die Ausführungen .. Ein sogenannter "Highsider" (wegrutschen des Vorder-Hinter-Rad oder beiden kann aber muss nichts mit dem Überbremsen zu tun haben .... und muss auch nicht unbedingt zu Abstieg/Unfall führen ... Auch bei unebenen / hängenden oder verdreckten Straßen kann man schnell in die Situation geraten ... und was oft vorkommt beim raus - beschleunigen aus der Kurve in Schräglage .. Gruß Jürgen |
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#10
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Was du meinst ist ein Lowsider: Motorradunfall. SO fängt der Urlaub gleich Scheisse an. Zum Glück kein Gegenverkehr Video Highsider: Motorrad Crash: Stefano Mesa, AMA, Mid-Ohio, Slide, Highsider und Abflug Video |
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#11
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| Zitat:
danach wieder packt und sich die Maschine aufstellt ... übrigens sieht dein "Lowsider" mehr so aus als wenn das Krad aufgesetzt hat ... Gruß Jürgen |
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#12
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Jap, das ist ein klassische Lowsider, allerdings interesant zu sehen, Bergauf, das habe ich seltener gesehen. Wer weis was er alles noch in sein Koffer hat, vielleicht eine überladung oder einfach nicht dran gedacht das da was drin ist, vielleicht zu früh und zu viel am Gas, wer weis,, aber alles spekulation, letztlich war es nen Lowsider |
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