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Moin zusammen, für Besitzer einer BMW S 1000 RR gibt es aktuell wichtige Neuigkeiten: BMW bereitet offenbar eine größere Rückrufaktion vor. Betroffen sein sollen Maschinen der aktuellen Baureihe K67, die seit Anfang 2019 produziert wurden. Was ist das Problem? Der mögliche Fehler sitzt am Zündschloss. Dort kann sich ein elektrischer Kontakt im Laufe der Zeit abnutzen. Als mögliche Ursache gelten unter anderem die Vibrationen des hochdrehenden Vierzylindermotors. Entsteht an dieser Stelle ein Wackelkontakt, kann die Stromversorgung des Motorrads kurzzeitig unterbrochen werden. Das ist nicht nur lästig, sondern kann während der Fahrt ziemlich unangenehme Folgen haben:
Damit besteht im ungünstigsten Fall ein erhöhtes Sturzrisiko. Wie viele Motorräder sind betroffen? Nach den bisher veröffentlichten Angaben geht es weltweit um rund 77.000 BMW S 1000 RR. In Deutschland sollen etwa 7.000 Maschinen betroffen sein, in den USA sind es 16.736 Exemplare. BMW sind in Deutschland bislang zehn entsprechende Fälle bekannt. Unfälle, die eindeutig mit diesem Problem zusammenhängen, wurden bisher nicht gemeldet. Welche Modelle betrifft der Rückruf? Nach aktuellem Stand betrifft die Aktion ausschließlich die BMW S 1000 RR der Baureihe K67 ab Baujahr 2019. Andere BMW-Modelle sollen nicht betroffen sein. Das gilt laut BMW auch für die technisch verwandte M 1000 RR. Auch Motorräder, bei denen das Zündschloss wegen eines ähnlichen Problems bereits repariert wurde, könnten noch einmal überprüft oder nachgebessert werden. Wann startet die Aktion? Ein genauer Zeitplan für Deutschland steht momentan noch nicht fest. Ende Juli 2026 war der Rückruf beim Kraftfahrt-Bundesamt noch nicht veröffentlicht. In den USA sollen die Halter voraussichtlich ab Mitte September 2026 informiert werden. BMW arbeitet offenbar noch an der endgültigen Reparaturlösung. Sobald die Aktion offiziell beginnt, dürfte die Überprüfung beziehungsweise Reparatur für die Fahrzeughalter kostenlos sein. Was sollten Besitzer jetzt machen? Panik ist nicht nötig, ignorieren sollte man das Thema aber ebenfalls nicht. Wer eine S 1000 RR ab Baujahr 2019 fährt, kann vorsorglich beim BMW-Motorrad-Händler nachfragen und dort die Fahrgestellnummer prüfen lassen. Besondere Aufmerksamkeit ist angesagt, wenn das Display flackert, der Motor unerwartet ausgeht oder Beleuchtung und Elektronik sporadisch verrücktspielen. In diesem Fall würde ich die Maschine nicht einfach weiterfahren, sondern möglichst schnell in einer Werkstatt überprüfen lassen. Hat jemand von euch bei seiner RR schon solche Aussetzer bemerkt oder bereits eine Information vom Händler bekommen? Rückrufe lassen sich außerdem über die offizielle KBA-Rückrufsuche prüfen.
__________________ Die Hand zum Gruß heb* Sebastian |
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