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#1
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8Miri, ich denke schon, das meine Äusserungen Hand und Fuss haben. Ich hab einfach in Geschichte und Biologie aufgepasst. Und Geschichtsunterricht fängt thematisch vor der Kreidezeit an. Desweiteren hast du anfangs die Diskussion über Lebensart versucht abzuwatschen, als Elch und ich über ökologische Lebenseinstellung geschrieben haben, und als das nicht klappte, hast du selbst einen ellenlangen veganischen Moralvortrag an die Fleischesser über Deine! Lebensart gehalten, und ich finde, mit sehr bekehrendem Wortlaut (obwohl du betontest, das du keinen bekehren willst)...Wortlaute wie "muss aufhören" und "braucht kein Mensch"(Milch und Fleisch)sind nämlich ein APELL! an Allesesser und kein blosser Bericht Deiner Lebensweise. Abgesehen davon bin ich 14 Jahre älter und reicher an Lebenserfahrung als Du und hab schon viele "überzeugte Veganer und Vegetarier" ihre eigenen Regeln brechen sehen. Zum Hof nebenan: Dort sind 2000 Mastschweine und 10 ausschliesslich weibliche Rindviecher , die ohne zu kalben Milch geben, die trotzdem lecker schmeckt. Soviel zum Thema Hand und Fuss bzgl. Deiner Informationen. 70 Hühner und 3 Ponys hab ich vergessen Ronins Satz ist gut : Witzig ist, das Veganer immer so immens betonen müssen, das sie vegan sind. Merkwürdig...oder doch eher unterschwellig beifallsheischend, welch korrekter GutMensch man gegenüber der Tierwelt ist? Viele Grüsse Edit: Miri, kein Stress oder Streit, iss Du doch was du willst, aber lass alle Anderen das auch tun, ohne Deinen Apell "muss aufhören... Milch braucht keiner. .."...Du kannst nicht darüber entscheiden, was andere Menschen brauchen und wollen und alle anderen Veganer auch nicht. Im Übrigen reichen die Ländereien der Erde auch nicht aus, um rein veganen GrünzeugsAnbau für 7,35 Milliarden Menschen zu betreiben..
__________________ 4 wheels moves the body, 2 wheels moves the soul Geändert von DängelDängel...beinhart (29.07.2016 um 15:24 Uhr). |
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#2
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Puh, das nimmt ja Ausmaße an hier. Normalerweise halte ich mich bei dem Thema zurück, da ich diese Diskussionen leid bin aber jetzt muss ich meinen Senf auch mal dazu los werden. Mein Standpunkt: Ich lebe seit mehreren Jahren vegetarisch nach bestem Wissen und Gewissen. Warum ich das tue? Ich habe Lebensmitteltechologie studiert und zu diesem Studiengang gehört auch der Bereich Fleischtechnologie. Nach ausführlichen Studien des Schlachtvorganges von Schweinen, Rindern und Geflügel sowie der Fleisch- und Wurstwarenproduktion, nebst Exkursion ist mir persönlich der Appetit auf Fleisch- und Wurstwaren vergangen. Auch kann ich die Begrifflichkeiten Massentierhaltung und Tierschutz einfach nicht unter einen Hut bekommen. Soviel zu meinen Beweggründen. Ich gebe aber auch zu, dass ich gerne noch mehr machen möchte aber einfach nicht die Diziplin habe vegan zu leben. Ich denke aber auch, dass es in unserer Gesellschaft einfach total schwierig wenn nicht unmöglich ist das wirklich 100% durchzuhalten. Aber jeder persönliche Beitrag gegen die Formen der Massentierhaltung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Ausrede "Wenn ich 2 kg Fleisch weniger esse bringt das ja auch nichts." halte ich für Falsch. Man muss nunmal bei sich selbst anfangen damit sich was ändert. Wenn 80 Mio Menschen so denken kommt da eine Menge Fleisch zusammen das weniger gegessen wird. Nur so besteht eine Chance die Haltung von "Nutztieren" zu verbessern. In welcher Form man sein Handeln verändert sollte jedem sich selbst überlassen sein. Das kann sei, dass man Fleisch nur noch beim Bauern ums Eck kauft (wird in Köln schwierig), oder sich beschränkt im Konsum oder aber drauf verzichtet. Den Weg kann man ja keinem Vorschreiben. Aber so ignorant zu sein und zu glauben, dass es schon okay ist, dass ein TK-Huhn 2,99 (kenne die Preise nicht mehr so genau) kostet, das kann ich nicht nachvollziehen. Die Leidtragenden sind in jedem Fall die Tiere und die Natur. Noch ein Kommentar zu den "Vorurteilen". Ja, machmal mag der Spruch stimmen, dass Veganer einem immer erzählen das sie es sind. Manchmal kommt man aber auch nicht drum herum darüber zu sprechen. Meine Freunde wissen alle dass ich vegetarisch Lebe. Ich koche wenn ich Gäste habe vegetarisch und bei mir ist noch nie jemand verhungert (nichtmal die Schwiegereltern aus Süddeutschland Zum Thema Ersatzprodukte. Vegane Alternative finde ich, abgesehen von Tofu, meist ziemlich scheußlich. Man bekommt diesen erdigen Geschmack des Sojas einfach nicht aus den Produkten. Bei den vegetarischen Produkten sieht es anders aus. Es werden Ei- oder Milchproteine verwendet. Strukturen wie Wurst oder auch Hähnchenfleisch lassen sich damit gut simulieren und den Rest machen Gewürze, wie bei jeder anderen Wurst auch. Manchmal greif ich auch zu diesen Produkten wenn ich mal ein Heißhunger auf was herzhaftes habe. Aber ich war schon immer mehr der Käse-esser So, nun auf mich mit Gebrüll.
__________________ Mein Motorrad ist ne geile Sau |
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#3
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Nenee nix mit auf zum Gebrüll es ist tatsächlich (ich rede jetzt nur von mir) auffällig das Veganer sich, ich sage mal "outen" und darauf gleich loslegen warum und weshalb........möchte ich eigentlich gar nicht wissen....trotzdem wird die halbe Lebensgeschichte einen unterbreitet........ Ich akzeptiere das wohlweislich und gut ist. Ich kenne auch mehrer Schwule......die haben sich auch dazu geoutet....und gut war. Ich glaube wir alle hier verurteilen die Massentierhaltung die nicht artgerecht ist....leider gibt es davon sehr viele.In unseren Supermarkt bekomme ich Fleisch von Rindern oder Schweinen die hier in der Nähe aufgezogen worden sind. Da kostet das Fleisch auch eben mehr. Jetzt fahre ich mal nach Bremerhaven.....in den Stadtteil Lehe (das ist Deutschlands ärmster Stadtteil).......dort bekommst du im Supermarkt ( Kaufland und co) eben ein Schnitzel für 2,99€ pro Kilo......weil die Anwohner sich teures Fleisch gar nicht leisten können.........nur mal so als Beispiel. Und Bio-Produkte sind da absolut Mangelware und auch eben zu teuer. Siehst wurde doch gar nicht gebrüllt
__________________ --Munter bleiben-- --Gruß Jens-- |
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#4
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Ich versuche mich mit dem outen eigentlich immer zurückzuhalten. Bin aber auch Light-Vegerarier wenn es die Bezeichnung gibt. Aber in dieser Diskussion ist es schon vorteilhaft die Beweggründe seiner Meinung darzustellen. Ich denke, es bringt halt nichts jemanden in irgendeiner Form seinen Lebensstil aufzuzwingen. Sei es nun das Essen, die Religion oder sonstwas. Aber diskutieren kann man ja trotzdem Hm...das Ding mit dem Leisten. Ich bin da etwas zwiegespalten. Lebensmittel sind in Deutschland wirklich sehr billig. Auch hat Ernährung in Deutschland nicht so einen hohen Stellenwert. In anderen Ländern wird eine deutlich höherer Anteil vom Gehalt in Lebensmittel investiert. Wenn ich mir "gutes", "faires" Fleisch nicht jeden Tag leisten kann, muss ich dann jeden Tag Fleisch essen? Ich finde es halt total absurd dass Fleisch z.T. billiger ist als Gemüse. Oder die Veggie-Produkte einfach mal viel teurer sind. Das passt doch irgendwie nicht. Ich finde das ganze Bewusstsein für Lebensmittel und ihre Herkunft geht in unserer Gesellschaft verloren. Und das gerade bei der schwächeren Gesellschaftsschicht. Was dann natürlich wieder etwas mit Bildung und Einkommen zu tun hat. Und das ist schade. Hochwertige Lebensmittel sind was tolles, sie werden nur nicht richtig wertgeschätzt. Ich bin aber auch froh in der Situation zu sein mir nicht mehr so viele Gedanken um das Geld machen zu müssen und mir hochwertige Produkte kaufen zu können. So, ich versuche auch nicht zu brüllen
__________________ Mein Motorrad ist ne geile Sau |
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#5
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Na ja, bekomm die richtigen Politiker, in die richtigen Vorstände. Mehr braucht es nicht. Mich ärgert es schon, wenn ich in eine Gaststätte gehe, und für einen Salat erst mal 3 - 4 Euro mehr blechen soll. Da ess ich dann schon aus Prinzip keinen... Und etwas Anderes ohne Fleisch? Ist meistens irgend eine Einheitspampe, evtl. mit Käse drüber. Und ja, es gibt Gemüsesorten, die ich nicht mag... Daheim gibt es weniger Fleisch. Aber eher wegen der eigenen Gesundheit. Und den ganzen Dreck laß ich sowieso weg (Fleischwurst, Fleischkäse, Aufschnitt, etc...). Ob man in Deutschland wirklich kein Geld zum vernünftigen Essen hat, weiß ich nicht. Aber die Fastfoodketten, dort wo das "Essen" am teuersten ist, sind bei uns immer gut gefüllt. Und ein Moped kann ich mir ja offensichtlich auch leisten... |
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#6
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Alsoich esse auch nur maximal 1 x die Woche Fleisch, bin überwiegend Käse- und Fisch und Nudelfan. Aber die Jungs essen halt mehr Fleisch und ich bereite es Ihnen auch zu. Aber ich kaufe eben das teure Fleisch. Mit dem "Es sich leisten können " ist es so eine Sache...ich will NiCHT pauschalisieren (und auch nicht brüllen aber es ist zu beobachten, das im Discounter in Ballungsgebieten sozial schwacher Wohnungsgebiete (Mein damaliger Arbeitsplatz, ich war in der Pause dann immer im Discounter dort) Kunden dann das Hackfleisch für 2,99 (Kilo) im Wagen haben und dann jede Menge Alkohol und Tabak zum selbst drehen. .das ist eben nur ein Beispiel. .... Prioritäten kann man mit dem zur Verfügung stehenden Geld (auch das vom Sozialamt ) setzen.... Will ich eben mehr ausgeben für gesunde Ernährung oder brauch ich den überwiegenden Teil des Geldes für Andere Dinge... Anderes Beispiel: Tonnenweise Sylvesterknaller geht immer, bei sozial schwachen Kunden...aber am Geld für vernünftige Ernährung haperts dann.. Ich kaufe z.B. nie Sylvesterknaller, aber für vernünftiges Biofleisch gebe ich halt gerne mehr Geld aus. Und damit kann ich persönlich für mich den Kompromiss eingehen, ein schönes Steak zu essen, aber mich an dieser Massentierhaltung nicht persönlich zu beteiligen. Auf Partys konnte ich mal beobachten, das Veganer von sich aus das Thema auf Ernährung lenken und dann gleich mit Info weshalb und dann ausholen, ihre gesamte vegane Lebensweise darzustellen, obwohl vorher über was ganz Anderes gesprochen wurde , überhaupt nicht über Ernährung....aber sie müssen manchmal ihre vegane Einstellung unters Volk bringen ohne das das überhaupt Thema ist. Bzgl. Bredis Statement finde ich auch: Das ein Schwuler in den Raum kommt, sich an den Stehtisch stellt und von sich aus sagt: "Ich bin ja übrigens schwul. .ja früher hatte ich mal was mit ner Frau aber dann..."..neee, macht keiner. Aber bei Veganern kann man das hier und da mal beobachten, wie letztens auf einer Hochzeit. (Das Essen war noch gar nicht da.. Lg (Nicht gebrüllt
__________________ 4 wheels moves the body, 2 wheels moves the soul Geändert von DängelDängel...beinhart (31.07.2016 um 10:03 Uhr). |
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#7
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Wobei man, wie bei Motorradfahrern, nur den kleinen Prozentsatz der Leute mitkrieg die eben sch**** sind. Da gibt's eben auch andere. Wäre meine Freundin so wären wir nie zusammengekommen. Ich finde es aber auch auffällig wie sehr Leute oft angegangen werden wenn sie gefragt werden. "Isst du kein Fleisch?" -"Ne danke." -"Warum das denn?" *Erklärung warum* "Das ist doch total bescheuert." u.ä. Oft genug miterlebt. Also isses auf beiden Seiten eben oft kacke^^
__________________ What is democracy? - [...] It's got something to do with young men killing each other, I believe. |
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#8
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Hi zusammen, lustig finde ich immer, dass nach ellenlanger solcher Diskussionen dann doch von irgendjemand komm "... ich esse NUR so und so oft Fleisch und weiß ganz genau wo es her kommt..." (da spricht doch das Gewissen). Leider hab ich so Diskussionen nun schon oft mit erlebt, ohne das ich selbst damit angefangen habe, aber man kommt irgendwann dann einfach nicht mehr drum rum. @RollingAnja: Danke, das du deinen Senf dazugegeben hast :-) Du sprichst (größtenteils) genau (die mir) sehr wichtigen Punkte an: jeder noch so kleine Schritt zählt... jeder bei sich selbst anfangen... das Fleisch heutzutage billiger ist als Gemüse... Nochmal kurz zu tierischen Milchprodukten, Milch enthält Stoffe die süchtig machen (damit das Kind, Kalb, etc. immer wieder trinken will, in der Natur das Tierkind bei der Mutter bleibt...) Bei mir hat es um die sechs Wochen gedauert bis dieses Verlangen nach Milch, Joghurt, Milcheis und Käse aufgehört hat. Die Ersatzprodukte haben die Zeit ein bisschen erleichtert (je nach Marke gibt es mittlerweile richtig leckere Sachen). Heute esse ich so was deutlich weniger als zu der Zeit, als ich noch tierische Milchprodukte gegessen habe. Nur meine Hafermilch zum Müsli, als Kaba oder in den Kaffee nimmt mir keiner :-D Ein Kollege bei mir in der Arbeit, der hat glaube ich den Sinn von vegan noch immer nicht verstanden. Ich glaube er meint damit ein sehr enthaltsames, diszipliniertes Ökoleben oder so. Das es aber den meisten vegan (hauptsächlich rein pflanzlich) sich ernährenden Menschen entweder um ihre Gesundheit, den Tieren zu liebe, den Menschen in ärmeren Ländern, der ganzen Welt oder wegen ethischen Gründen geht, darauf kommt er nicht. Grüße Miri
__________________ Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. ~ Mahatma Ghandi ~ Mein YouTube Kanal (noch ganz am Anfang): https://www.youtube.com/channel/UC9D...kYvISDrvVOqieg |
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#9
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Wobei das Thema Gesundheit in Verbindung mit veganer Lebensweise durchaus diskussionswürdig ist...
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#10
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Jein....man muss mehr drauf achten, dass man sich ausgewogen ernährt , allerdings ernähren sich die Veganer die ich kenne deutlich(!) ausgewogener als die Allesesser, weil sie sich mit dem Thema Nahrung wesentlich intensiver auseinandersetzen (müssen).
__________________ What is democracy? - [...] It's got something to do with young men killing each other, I believe. |
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