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#1
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Hallo Klecks, solange Dein Fahrlehrer im Auto hinter Dir her fährt, ist es sicherlich ungefährlich, stehen zu bleiben. Beim Verkehrszeichen "Vorfahrt gewähren" kann es aber ansonsten sein, daß der Hintermann Dich "wegräumt", wenn er gerade beim Schauen nach links und rechts ist. Er wird nämlich nicht anhalten, wenn er sieht, daß es frei ist, und wird das auch nicht von Dir erwarten. Das wäre für den Hintermann so, als ob Du bei grüner Ampel stehen bleibst. Diese Auffahrunfälle entstehen allerdings nur bei übersichtlichen Einmündungen. Dort, wo der Hintermann den Querverkehr noch nicht einsehen kann, wird das auch nicht passieren.
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#2
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| Zitat:
__________________ Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Fluß |
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#3
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| Ja, die hab´ ich. Hat einer Bekannten von mir zwei angebrochene Rückenwirbel beschert. Das hinterher gezahlte Schmerzensgeld konnte die langen Reha-Aufenthalte, und die Tatsache, daß sie ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte, nicht aufwiegen. Leider kann das auch am Stop-Schild passieren, obwohl dort ja das Anhalten gesetzlich vorgeschrieben ist. Solch einen Auffahrunfall hatte ich letztes Jahr. Zum Glück mit dem Auto. Schaden an meinem Auto verliefen sich auf 2,5 Mille ohne Mehrwertsteuer. Wenn ich mit dem Motorrad an ein Stopschild fahre, und es ist frei, schaue ich erst in den Spiegel, bevor ich anhalte. Fährt der Hintermann dicht auf, und dreht sogar schon den Blick von mir weg, weil er schon nach dem Querverkehr schaut, bleib ich nicht stehen. Lieber mit einem Punkt in Flensburg leben, als im Rollstuhl... Aber wie gesagt, in der Fahrstunde, mit dem Fahrschulauto hinten dran, kann Dir das nicht passieren. Also schön am Stopschild stehen bleiben. Und wenn Du die Vorfahrtsstraße nicht einsehen kannst, natürlich auch am "Vorfahrt gewähren". Geändert von ichdereric (27.05.2013 um 08:45 Uhr). |
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#4
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@ichdereric, das hört sich nicht gut an... ![]() Aber solche Ereignisse sind eher der Einzelfall. Das kann an einer Ampel, an der man selbst bremst, der Hintermann aber Gas gibt, auch passieren. Vorfahrt achten/gewähren (wie auch immer man es nennt) gibt immer die Möglichkeit im Zweifel anzuhalten. Also rate ich jedem, der unsicher ist, eben dies zu tun. Ein Prüfer wird deswegen keinen durchfallen lassen! Klar sollte man nie vergessen in den Spiegel zu schauen. Das kann Leben schützen (wie ichdereric ja auch schon gesagt hat). Prüfung am 30.05.?! Na, das Wetter soll ja wohl ein wenig besser werden. Da kannst du Glück haben, Sporty52, dass es trocken ist. @Klecks, nur Mut! Auch du wirst den Prüfer sehen! Und kleine Unsicherheiten lassen dich nicht gleich durchfallen. Der Prüfer ist auch kein Unmensch und mit Glück sogar selbst Motorradfahrer. Wenn dein FL dich zur Prüfung anmeldet, dann glaubt er an dich und dass du so weit bist, dass du es schaffst!
__________________ **Das Kuriose an Haaren ist, dass sie nie richtig liegen, wenn sie es sollen und nur dann richig sitzen, wenn es keinen juckt.** |
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#5
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@Claire Ich schau schon gar nicht mehr auf den Wetterbericht. Wetter findet auf jeden Fall statt und wenn ich morgens rausschaue und es ist kein Treibeis auf der Strasse ist die Lage wohl ernst aber nicht hoffnungslos. Die Muffe geht mir trotzdem und allein der Gedanke an die Grundaufgaben treibt mir den Angstschweiss auf die Stirn. Ich sag es mal so: langsamer Slalom und ich.........zwei Welten treffen aufeinander...seufz. |
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#6
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| Zitat:
Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, daß ich Berufskraftfahrer bin, und daher auch mit mehr Situationen konfrontiert werde, als der Normalbürger, der früh und abends im Berufsverkehr steht, und ab und zu zum Einkaufen und in den Urlaub fährt. Und wie ich ja schon bereits schrieb: In der Fahrstunde ist es kein Problem, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Also bitte auch, ohne darüber nach zu denken, machen! Man hat immer das Fahrschulauto hinter einem, daß schützt. Später ist man selbst der Fahrzeugführer, und muß nicht nur entscheiden, was falsch und richtig ist, sondern (leider manchmal auch), was einem am Leben hält. Dem Führerscheinanwärter drück´ ich natürlich die Daumen. Und keine Angst. Die Übungen sind so konzipiert, daß sie auch im Regen klappen, ohne daß man das Möp wieder aufheben muß. Selbst, wenn Du ein Motorrad ohne ABS hast, bleibst Du z.B. auch bei der Vollbremsung bei 50 km/h "oben". Du hast ja den Vorteil, daß Du nicht vor einem tatsächlichen Hinternis zum stehen kommen mußt, sondern auch einen längeren Bremsweg in Anspruch nehmen kannst, als wie, wenn es trocken wäre. Mit ABS ist es ja sowieso "Kindergeburtstag". Und die meisten Prüfer pochen bei Regen auch nicht auf einen flüssigen Fahrstil, so daß man ruhig ein bischen vorsichtiger fahren kann. So gesehen ist Regen eigentlich ein Vorteil in der Prüfung... |
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