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Alt 28.11.2015, 07:22
Benutzerbild von Azemiops
Kalahari Squid
 
Registriert seit: 22.02.2012
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Cool Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

Letzte Woche fuhr ich mit einem Bekannten (Stardog84) von mir auf eine Motorradtour durch die Big Bend Region in der Chihuahua Wüste an der mexikanischen Grenze. Für diese Tour waren wir besonders auf die off-road Wege aus, die durch diese Wüstenregion führen. Viele dieser Wege stammen aus dem späten 19. Jahrhundert, und sind damals von Ranchern benutzt worden. Wir brachten je eine Suzuki DR650, die sich sowohl auf den off-road Wegen als auch auf den Strassen zu Hause fühlten.

Es ging an einem Dienstag Abend nach Feierabend los: Wir haben die Bikes auf einen kleinen, fleissigen Ford Ranger (2WD) geladen, und sind dann von Fort Worth südwestlich in die Big Bend Region gefahren. Um keine Fahrtzeit zu verlieren, fuhren wir gegen Mitternacht los, und erreichten nach knapp 800 km Anfahrt den Big Bend National Park gegen 9:00 Uhr morgens. Wir schlugen unser Camp in den Chisos Mountains auf, und waren kurze Zeit später mit den Motorrädern in der Chihuahua Wüste unterwegs.


The little Ford Ranger that could: Der kleine Rote leistete so einiges auf dieser Reise.


Unser Camp in den Chisos Mountains.



Für den Tag hatten wir geplant, die Old Ore Road im Nordosten des National Parks zu fahren. Es ist ein alter Weg, der damals zum Transport von Silber Erz, Blei, und Zink vom Boquillas Canyon am Rio Grande zum Ort Marathon (knapp 65 km nördlich des National Parks) führte. Heutzutage sind noch knapp 43 km dieses ursprünglichen Bergbau Weges befahrbar. Wir fuhren die 21 km nördlich von Panther Junction zur Dagger Flat Road, wo wir nach 3 km auf das nördliche Ende der Old Ore Road stiessen.


Das nördliche Ende der Old Ore Road, eine 43-km lange Bergbau-Route, über welche damals Silber Erz, Blei und Zink transportiert wurde.


Die Old Ore Road bereitet gleich eine wunderschöne Aussicht auf die östlich gelegene Sierra del Caballo Muerto (Dead Horse Mountains), von der auch der Kalkstein kommt, auf dem man fährt.


Nach knapp 13 km traf Stardog84 auf einen losen Stein, welcher ihn an dieser Styelle auf eine ungeplante botanische Feldexkursion schickte. Wir nahmen die Gelegenheit war, um eine kurze Wasserpause einzulegen.


Nachdem wir McKinney Hills verlassen hatten, ging es Richtung Alto Reflex.


Stardog84 geniesst die Fahrt über die Old Ore Road.


Wieder auf Kalkstein nahe des Telephone Canyon.


Weiter ging es Richtung Ernst Basin, die nach Max A. Ernst benannt wurde, welcher die Gegend gegen 1898 entwickelt hat.


Dann ging es auf eine kurze Wanderung zur Ernst Tinaja, die knapp 1.6 km östlich der Old Ore Road liegt.


Die Belichtung war nicht gut, aber das hier ist die tinaja ("Tasse"), die in einem grossen Kalkstein Bachbett liegt. Es wird gesagt, dass hier bereits so einige Tiere, inklusive Pumas, schon ertrunken sind, weil sie nicht mehr herausklettern konnten.

Am nächsten Tag hatten wir viel vor: wir wollten die Glenn Spring Road südlich entlang fahren, dann die Black Gap Road süwestlich zur River Road, und diese dann je nachdem entweder westlich oder östlich entlang zufahren.


Die Glenn Spring Road läuft östlich und dann südlich um den Nugent Mountain (rechts im Bild) herum.


Diese Gegend ist eine transitionale Zone zwischen den Chisos Mountains und der unhergelegenen Strauch Wüste. Der Chilicotal Mountain liegt südöstlich davon.


Nach knapp 14 km trifft man auf die berüchtigte Black Gap Road, welche sich hier abzweigt. Genau an dieser Abzweigung erwartete uns eine unerwartete Herausforderung...


Stardog84 hatte sich von einer Reifenspur verleiten lassen, was ihn unfreiwillig dazu verleitete, mit dem Hügel am Strassenrand Bekanntschaft zu machen. No big deal, ausser daß die Maschine nicht mehr starten wollte. Wir gingen die übliche Problemzonen durch, aber es wurde uns schnell bewußt, daß dies eine elektronisches Problem war, welches auf gutem alt-modischen Weg gefunden werden mußte. Nachdem wir über eine Stunde lang alle möglichen Sackgassen mit einem Voltmeter durchgegangen waren, wurde es aufgrund der anstehenden Dunkelheit schließlich Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Letztendlich endschieden wir, dass ich den Rest der (jetzt verkürzten) Strecke alleine weiterfahren würde, und dann den Truck vom Camp holen würde, um Stardog84 und seine Maschine abzuholen. Sollte ich gegen 17:30 Uhr aus irgenteinem Grund nicht wieder zurück sein, dann sollte Stardog84 das Bike zurück lassen, und sich zu Fuß auf die lange Wanderung zurück zum Camp machen. Es war zu dem Zeitpunkt 13:45 Uhr.


Willkommen auf der berüchtigten Black Gap Road!


Auf der Black Gap Road ging es sofot abwärts ins Glenn Draw. Es war etwas steiler als es in diesem Bild aussieht (besonders wenn man mit viel Enthusiamus und Fahrtwind unerwartet darauf trifft...).


Die Glenn Spring läuft über die Black Gap Road, und produziert eine Oase der Flora und Fauna in dieser Gegend.


Die Black Gap Road ist der schwierigste und einzige Klasse-III Weg im Big Bend National Park. Es ist ein wunderschöner Weg, der südwestlich des Talley Mountains verläuft.


Der Weg enthält viele grobe Steine, Depressionen, und ab und an einigermassen herausfoderne Auf- und Abhänge.


Dies war in der Gegend des Juniper Draw.


Nach knapp 6 km erreicht man den Punkt, nachdem der Weg benannt wurde--das Black Gap (auch "Pinch Canyon" oder "The Steps" genannt).


Fun stuff!


Ein natürlicher Satz von "whoops". Hierfür nimmt man das Körpergewicht nach Hinten, geht in die Angriffsposition, und auf gehts...!


Auf der River Road East, nahe des Mariscal Mountain. Die River Road is ein 84-km langer Weg, der mal mehr, mal weniger nahe der südlichen Grenze des National Parks entlang läuft.


Die River Road war relativ einfach zu fahren, daher konnte ich hier auch gut Zeit wegmachen. Gegen 16:00 Uhr kam ich an der Panther Junction an, und gab hier den Rangern über unsere kleine Rettungsaktion bescheid, für denn Fall daß wir noch mehr Pech haben sollten.


Knapp 15 Minuten bevor Stardog84 losmaschiert wäre, kam ich mit dem Truck bei ihm an. Der kleine Ford Ranger überkam das Gelände mit Würde, und Stardog84 freute sich, daß er nicht zu Fuß zurückwandern mußte.

Am nächsten Morgen schlagten wir unsere Zelte wieder ab und fuhren zu unserem zweiten großen Ziel--den Big Bend Ranch State Park.


Die Strasse, die aus dem National Park führte, war perfekt für einen wunderschönen Ausritt am Morgen.


Ein letztes Goodbye am National Park, dann ging es weiter zum State Park.


FM170 ist eine wunderschöne Strecke an der mexikanischen Grenze entlang, besonders westlich vom Ort Lajitas, wo die Strasse den Grenzfluß entlang führt. Das war die einzige Strecke auf dieser Reise, auf der ich meine C-14 vermisste. Oder besser noch, meine 675.


Der Rio Grande schlängelt sich durch die Canyons.


Hier war ich wenige Meter vom Grenzfluß Rio Grande. Mexico ist hier wirklich nur ein Steinwurf weit entfernt.


Die Abzweigung, die zum Big Bend Ranch State Park führt, ist fast etwas versteckt.


Es war sofort offensichtlich, wieviel wilder die Gegend im State Park war als die des National Parks. Es gab keine einzige asphaltierte Strasse im State Park, und die hier gezeigte "Hauptstraße" war der einzige 2WD Weg--für alle anderen Wege war Allradantrieb schwer zu empfehlen.


Nachdem man von der FM170 in Richtung State Park abbiegt, sind es knapp 40 km Schutterweg bis man zur Ranger Station Sauceda kommt, wo man seine Erlaubnisscheine bekommt.


Wir wollten unser Camp bei Pila Montoya 3 aufschlagen, was knapp 12 km nordöstlich von Sauceda lag, und eines der schönsten Camps im ganzen State Park sein sollte.


Wilde, atemberaubende Landschaft auf dem Weg nach Pila Montoya 3.


Unser camp bei Pila Montoya 3. Wow! Wunderschön am Fresno Canyon gelegen, und meilenweit keine Menschenseele!


Da es mitlerweile bereits nachmittags war, strichen wir jegliche Fahrpläne für den Rest des Tages, und machten stattdessen ein Lagerfeuer und vergnügten uns mit gegrillten Würstchen und kaltem Bier.


Am nächsten Morgen wanderten wir an dem Fresno Creek entlang.


Wie fast jeder andere Bach in der Gegend war auch der Fresno Creek trocken, aber die Landschaft war spektakulär.


Obwohl der Bach trocken war, war es dennoch ganz offensichtlich eine Oase in der Chihuahua Wüste.

Nach der Wanderung machte ich mich auf zu einem Ausritt über den Los Alamos Loop. Da Stardog84 immer noch ohne funktionstüchtige Maschine war, wurde dies zu einem Solo Trip. Wieder machten wir eine Zeit ab, zu welcher Stardog84 sich mit dem Truck auf die Suche nach mir machen würde.


Der Los Alamos Loop war ganz eindeutig wilder als die Wege im National Park, inklusiv der Black Gap Road.


Es ging haufenweise auf und ab, oft mit vielen groben Steinen, die gerne unter den Reifen wegrutschten.


Der Weg verblasste öfter mal in der Vegetation, so daß man wirklich aufpassen musste, nicht in der Wüste verloren zu gehen.


Wo geht es denn hier weiter?


Ein weiterer erschwerender Faktor waren die vielen Dornenbüsche, die sich auf dem Weg befanden. Teilweise konnte man sie einfach nicht vermeiden, und ich war mir fast sicher, daß ich hier früher oder später einen platten Reifen bekommen würde.


Die wunderschöne Landschaft enthielt sowohl Kalkstein als auch Eruptivgestein.


Auf einem Jeep Forum las ich später einen Beitrag, in dem davor gewarnt wurde, diese Strecke alleine zu fahren. Na ja, ganz ohne war es nicht...


Wieder eine Steigung auf groben Steinen. Teilweise erwartete einen eine Reihe von Dornenbüschen oben.


Und ein paar Mal stieg ich ab, um mir einen Weg durch die Dornenbüsche zu schlagen.


Entweder über den Graben springen oder einen Umweg finden...


Südlich des Panther Canyon auf der östlichen Seite des Loops ging der Weg in ein Bachbett. Dieses war trocken und hatte ein sehr loses, tiefes Substrat, welches nur sehr mühsam zu bewältigen war. Desweiteren fing das Bachbett an, immer schmaler zu werden. Da ich keine Abzweigungen gesehen hatte, dachte ich, daß der Weg bald wieder aus dem Bachbett herausführen würde, was allerdings nicht der Fall war. Im Gegenteil--die Vegetation fing an, den gesamten Weg zu versperren, so daß ich durch mehrere dichte Büsche einfach durchfahren musste. Als ich meine Position per GPS mit der Karte des Weges verglich, war es ganz offensichtlich, daß ich weit von Wege abgekommen war.


Also ging es zurück und wieder durch die Büsche geknallt, wo jetzt auf einmal mehrere Abzweigungen, die in andere Richtung nur Zuleger waren, auf mich warteten. Dank des losen Sandes hatten meine Reifen allerdings gut lesbare Spuren hinterlassen, so daß sich das Raten in Grenzen hielt. Als ich dann entlich wieder aus dem Bachbett herausfuhr, wusste ich immer noch nicht, wo es jetzt entlang gehen sollte. Jetzt parkte ich das Bike, und wanderte einen nahegelegenden Hügel hinauf, um vielleicht von da aus den Weg zu orten. Und tatsächlich sah ich dann in der Ferne einen Weg, der in die richtige Himmelsrichtung führte. Ich ging den Weg dann in die entgegengesetzte Richtung, um die zu sehen, wo er aus dem Bachbett führte. Als ich die Mündung dann endlich fand, schien es auf einmal offensichtlich zu sein (wie das nunmal so ist). Nach ca. 15 Metern im Bachbett ging es auf einmal links direkt wieder heraus, ohne daß man es jedoch erwartet hätte.


Endlich wieder auf dem richtigen Weg durch die Wüste.


Es gab meilenweit keine Menschenseele auf diesem Weg. Ich kam gerade noch rechtzeitig am Camp an, wo endlich wieder gegrilltes Fleisch und kaltes Bier auf mich warteten.

Insgesamt hatten wir wahnsinnig viel Spaß in den beiden Big Bend Parks. Die Schönheit dieser Gegend ist atemberaubend, und war es die 10-stündige Heimfahrt absolut wert! Hoffentlich hat euch dieser Reisebericht einen entsprechenden Eindruck vermitteln können.
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  #2  
Alt 01.12.2015, 19:19
Benutzerbild von RollingAnja
Tigerbändigerin
 
Registriert seit: 25.06.2014
Ort: Köln
Motorrad: Triumph Tiger 800
Beiträge: 487
Standard AW: Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

Wow, vielen Dank für die tollen Bilder und den Bericht
__________________
Mein Motorrad ist ne geile Sau
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  #3  
Alt 02.12.2015, 19:03
Benutzerbild von Oberheld
weniger Ps mehr Wahnsinn
 
Registriert seit: 28.11.2015
Ort: Bei Düsseldorf
Motorrad: r1
Beiträge: 14
Standard AW: Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

Tolle Bilder (neidisch guck) coole Story hat gefallen.
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  #4  
Alt 03.12.2015, 11:17
Benutzerbild von Sebastian
Rennleitung
 
Registriert seit: 29.08.2007
Motorrad: Yamaha
Beiträge: 999
Sebastian eine Nachricht über ICQ schicken
Standard AW: Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

Wahnsinns Bilder. Bin kein Crosser Fan. Bei dem Anblick hab ich aber nem Kumpel Bescheid gegeben ob er mal Bock auf ne ähnlich Tour hat, mit Crosser!
__________________
Die Hand zum Gruß heb*
Sebastian
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  #5  
Alt 02.01.2016, 22:55
Benutzerbild von tobi-tj
Let the good times roll
 
Registriert seit: 18.02.2011
Ort: Baden Würrtemberg
Motorrad: CBF 1000
Beiträge: 1.033
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Standard AW: Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

oke im ersten Bild sieht man den Ford Pickup. Aber hattet ihr genügend verpflegung insbesondere Wasser dabei? Alles auf dem Ford oder wie?
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The Power of Dreams
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  #6  
Alt 02.01.2016, 23:05
Benutzerbild von Azemiops
Kalahari Squid
 
Registriert seit: 22.02.2012
Ort: Nahe Dallas, USA
Motorrad: KTM 1190R & 690R, Triumph 675
Beiträge: 88
Standard AW: Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

Zitat:
Zitat von tobi-tj Beitrag anzeigen
oke im ersten Bild sieht man den Ford Pickup. Aber hattet ihr genügend verpflegung insbesondere Wasser dabei? Alles auf dem Ford oder wie?
Der Hauptwasservorrat war im Truck, bzw. am Zeltlager. Für die täglichen Ausritte haben wir jeweils ein paar Liter mitgenommen. Es gab in der Gegend außerdem noch diverse Bäche und Quellen, in denen man zur Not die Vorräte auffüllen konnte.
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  #7  
Alt 04.01.2016, 17:04
Benutzerbild von Ldy Firewolf
Fahranfänger
 
Registriert seit: 14.12.2015
Ort: bei Bremen
Motorrad: Yamaha virago 535
Beiträge: 31
Standard AW: Big Bend: Eine Fahrt durch die Chihuahua Wüste an der Mexikanischen Grenze

Unglaublich schöne Bilder und ein Bericht, der mich wirklich atemlos gemacht hat. Sehr, sehr großartig!!!! Nicht dass ICH jetzt sofort und gleich zu so einer Tour starten möchte (dazu bin ich zu sehr Weichei), aber dass das ein tolles Abenteuer war, glaub ich sofort.
Danke fürs Einstellen!
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Immer dran denken: gummierte Seite nach unten, lackierte Seite nach oben!
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