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  #1  
Alt 04.01.2022, 22:07
Sozius
 
Registriert seit: 04.01.2022
Beiträge: 3
Cool Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hallo,

ich möchte im Frühjahr den Motorradführerschein machen und dann auch direkt ein Motorrad kaufen. Daher schaue ich schonmal. Leider hab ich null Ahnung. Die wird hoffentlich noch besser, aber wie gesagt: schonmal etwas gucken… Ich bin bisher noch nie Motorrad gefahren, auch nicht mitgefahren. Auch sonst nix Zweirädriges. Ich freue mich daher besonders, falls mir jemand Tipps gibt, worauf ich achten sollte und was überhaupt die Unterschiede zwischen den Typen sind. Bei einem Händler war ich schon mal gucken, aber da passte natürlich alles oder lässt sich problemlos passend machen und überhaupt ist schnell bestellen gut weil sonst alle weg sein könnten ;-). Naja…und in Testberichten ist meist auch jedes Motorrad toll…

Ich starte mal mit dem Fragebogen und hoffe auf interessante Ideen:

Zur Person

1. Wie alt bist du?
39

2. Wie groß/schwer bist du?
171 cm; 75-80kg

3. männlich oder weiblich?
Weiblich

4. Hast du irgendwelche Handicaps?
Nix Entscheidendes

5. Wohnort oder Region
Mittelhessen

Zum Motorrad

6. Chopper, (Reise-) Enduro,Crosser,Supermoto,Naked Sporttourer
oder Supersportler?

Tja?? Da fängst an? Ich hab keine Ahnung was genau die Unterschiede ausmacht? Insbesondere Naked oder Sporttourer?

7. Wie viel darf das Motorrad maximal kosten?
Unter 10k, so viel wie nötig, aber gerne so wenig wie möglich

8. Gebraucht oder neu?
Eigentlich gerne gebraucht (wenn es sich lohnt), aber wenn ich so google ist das nicht sooo ein nennenswerter Preisvorteil gegenüber neu? Also wesentlich weniger interessant als bei Autos?

9. Welche Leistung (PS) / Welcher Hubraum ist wünschenswert?
Ich hab so an die Klasse um 70 PS und 650\700 ccm gedacht?

10. Zu welchen Anteilen wird das Motorrad im Stadtverkehr, auf der Landstraße, Autobahn, Rennstrecke bewegt?

Überwiegend kürzere Ausflüge Landstraße, vielleicht auch mal ne längere Tour wo mal nen Stück Autobahn dabei ist? Und: nur bei schönem Wetter ;-).. lässt sich vielleicht nicht immer umsetzen, aber wenn es morgens schon regnet nehme ich lieber das Auto…

11. Fahrbetrieb mit Sozia/Sozius?
Nö oder nur mal ausnahmsweise

12. Ist Stauraum für Gepäck notwendig?
Schon etwas, aber da lässt sich ja eigentlich immer was zukaufen?

13. Wie wichtig ist ABS?
Macht schon Sinn, oder? Generell finde ich Sicherheitssysteme/ Assistenzsysteme gut.

Sonstiges:
Während ich bei meinem Auto auf „praktisch und fährt“ achte, soll mein Motorrad schon auch hübsch sein… gerne nicht einfach nur schwarz, nicht zu sehr Retro-Look…
meine Recherchen haben mich zu folgenden Modellen geführt:
- Yamaha MT07: habe ich beim Händler draufgesessen, Sitzhöhe passt. Die aktuellen Farben…naja…blau ginge… gebraucht eher nicht günstig zu haben? Will ich ein Naked-Bike? Ist das komfortabel genug? Ist das deutlich lauter beim Fahren? Muss ich noch rausfinden…
- Suzuki SV 650: die scheint es zumindest mit etwas Preisersparnis gebraucht zu geben. Wäre vielleicht ne günstige Lösung, bei der ich mich nicht verkaufe und ggf. später wechseln kann…
- Kawasaki Z650: steht noch auf der Liste zum anschauen.
- Yamaha Tracer 700: saß ich auch beim Händler drauf, soweit nicht schlecht, er sagte etwas tiefer legen wäre kein Problem. Das wäre sicher nicht schlecht, ich kam nicht ganz runter. Aber: für so viel Geld war sie mir eigentlich nicht schön genug
- Kawasaki Versys 650: hatte er auch da: war mir zu hoch.
- Triumph Tiger Sport 660: finde ich sehr schick: tolle Optik, tolle Farben. Es gibt ne 2cm niedrigere Sitzvariante. Vorteil könnte die etwas aktuellere/hochwertigere Technik im Vergleich zu den anderen sein? Natürlich teurer als die Naked Varianten.

Hauptsächlich läuft es glaube ich erstmal auf die Frage raus: Naked oder Sporttourer? Wo sind wichtige Unterschiede? Die Nakedbikes werden häufig für Einsteigertauglicher gehalten? Warum? Wegen Höhe und Gewicht? Und: wie schnell kann man sich da dran gewöhnen? Ich möchte ungern jetzt ein anfängertaugliches neues Motorrad kaufen um dann in drei Jahren schon wieder was neues zu wollen…

Ich bin gespannt auf Eure Anregungen…

LG Steffi
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  #2  
Alt 05.01.2022, 08:56
Fahranfänger
 
Registriert seit: 11.11.2018
Ort: Heidelberg
Motorrad: Versys 1 000 SE
Beiträge: 27
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hallo Steffi, herzlich willkommen hier.
Da hast du dir ja viel Mühe gegeben mit deiner Vorstellung und dem Fragebogen.

Ich bin froh keine Naked zu fahren. Bin froh eine Verkleidung und Scheibe am Bike zu haben. Damals auf meiner Honda CTX 700 und jetzt auf meiner Kawa Versys 1 000 SE auch. Als die Honda in der Werkstatt war, hatte ich eine Naked bekommen, war froh als ich meine wieder hatte. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Viel Glück.
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  #3  
Alt 05.01.2022, 15:35
Motorrad Schrauber
 
Registriert seit: 30.10.2020
Ort: Bayern
Motorrad: Harley Dyna Street Bob
Beiträge: 145
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hallo Steffi, was du dir vielleicht noch ansehen solltest, wäre die BMW F750GS. Gibts auch tiefergelegt. Hat 77PS. BMW ist gut für Reiseausstattung. Ansonsten wirst du um Probefahren nicht rumkommen, auch um festzustellen, was dir am Besten taugt. Wie @clivi schon geschrieben hat, ist für größere Touren eine Scheibe nicht schlecht. Gibts auh für einige Bikes zum Nachrüsten, oder du setzt dir nen großen Tankrucksack auf die Kiste. ich fahre immer mit, und finds praktisch. Der nimmt auch den Winddruck etwas weg.


Gruß
Gerhard
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  #4  
Alt 05.01.2022, 16:08
Benutzerbild von oldcruiser
Sozius
 
Registriert seit: 13.09.2021
Ort: M/V an der Elbe
Motorrad: Hyosung Aquilia gv 300s
Beiträge: 11
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hallo Steffi,
auch von mir ein herzliches Willkommen. Deine Vorstellung zeigt ja, dass du dir schon richtig viele Gedanken zum künftigen "neuen Fahrgefühl" gemacht hast.
Gut so !
Zur Empfehlung "welches Bike" möchte ich mich besser zurückhalten. Denn ich hab`s lieber mit gemütlich cruisen und bin mit meiner 300-er voll zufrieden. Aber dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin ganz sicher, dass du hier im Forum viele wertvolle Tipps zu deiner Orientierung bekommst. Doch grundsätzlich gilt immer, neben den anderen Dingen, die dir wichtig sind: Probefahren und Bike von Hand bewegen können, sollten bei der Kaufentscheidung oberste Priorität haben.
Du schreibst, " bisher nichts Zweirädriges" gefahren zu sein. Wenn das wörtlich gemeint ist, würde ich dir raten (bitte nicht lachen) mit dem Fahrrad fahren anzufangen. Danach würde ich mir mal, nur so zum Spass einen "Fuffi"-Roller beim Händler auszuleihen. Den darfst du legal mit Auto-FS fahren, um erstmal ein Balancegefühl zu bekommen. Das ersetzt natürlich keineswegs die Praxis in der Fahrschule. Aber was du schon kannst, musst dort nicht(teuer) lernen.
Einen Rat habe ich noch. Kauf dir gute und sichere Kleidung/Helm/Handschuhe/Stiefel. Und, diese Sachen sind genau jetzt !!! besonders günstig zu bekommen ....
Viel Spass beim Auswählen wünscht dir
Harry
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  #5  
Alt 05.01.2022, 19:05
Sozius
 
Registriert seit: 04.01.2022
Beiträge: 3
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Danke schonmal für die Antworten

An BMW hatte ich bisher noch nicht gedacht. Vom Autofahren habe ich da das Vorurteil: Luxusklasse, unangemessen teuer. Aber ich schau sie mir mal an. Ist aber schon recht schwer? Und halt auch ohne Windschutzscheibe o.Ä.

Naja, Fahrradfahren kann ich schon, aber auch das hab ich ewig nicht gemacht. Da ich als Kind am Berg wohnte hab ich da nie den Bezug zu entwickelt (dauernd schieben müssen war doof). Roller leihen könnte ich natürlich mal. Balancemäßig bin ich anderweitig gut trainiert, daher hoffe ich eigentlich, dass das mein kleineres Problem sein wird.

Bei Klamotten und co hab ich schon zugeschlagen: Black Friday;-).

Probefahrten kommt natürlich dann noch. Was versteht man unter „Bike von Hand bewegen können“? Schieben?

Welchen Grund hat es eigentlich, dass Naked-Bikes niedrigere Sitzhöhen haben und Sporttourer höher? Gewicht dürfte im Wesentlichen an der Verkleidung und etwas mehr Tankvolumen liegen?
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  #6  
Alt 05.01.2022, 20:08
Benutzerbild von oldcruiser
Sozius
 
Registriert seit: 13.09.2021
Ort: M/V an der Elbe
Motorrad: Hyosung Aquilia gv 300s
Beiträge: 11
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

... nicht immer kann man sein bike so abstellen, dass man wieder vorwärts losfahren kann. Ob Parklücke, Carport oder Garage. Per Hand wenden oder rückwärts rausschieben ist manchmal nicht zu vermeiden. Von aufrichten nach einem Umfaller ganz zu schweigen...
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  #7  
Alt 05.01.2022, 20:13
Motorrad Schrauber
 
Registriert seit: 30.10.2020
Ort: Bayern
Motorrad: Harley Dyna Street Bob
Beiträge: 145
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hier der Link zu BMW:


https://www.bmw-motorrad.de/de/model...re/f750gs.html


Mit 227kg dürfte sie da liegen, wo auch die erwähnten Japaner sind. Ab Werk hat sie eine kleine Scheibe, die schon recht gut wirkt. Ich bin die Kiste schon probegefahren. Aber es gibt auch größere Scheiben.
Ich hatte mal ne SV650S, die hat sich auch sehr gut gefahren. Aber das ist alles ziemlcih individuell. BMWs kann man auf jeden fall beim Händler probefahren (zu mindest in München)


Gruß
gerhard
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  #8  
Alt 05.01.2022, 20:16
Motorrad Schrauber
 
Registriert seit: 30.10.2020
Ort: Bayern
Motorrad: Harley Dyna Street Bob
Beiträge: 145
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

@oldcruiser hat nicht unrecht. Aber ich schau nicht aus wie Schwarzenegger und kann mein 300kg-Eisenschwein auch schieben. ist auch eine Frage des Eigengewichtes, der Technik und sinnvolle Haltepunkte an der Kiste, z.B. ein Gepäckträger oä.
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  #9  
Alt 05.01.2022, 20:18
Fahranfänger
 
Registriert seit: 14.10.2019
Beiträge: 30
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hey Steffi,

willkommen in Forum.

Wie meine Vorredner schon teilweise geschrieben haben hilft nur probefahren. Am Besten nimmst Du das, worauf Du Dich wohl fühlst, unabhängig von Leistung oder wie spitze jemand was findet. Auch ein "zu groß" gibts nicht unbedingt, siehe
+ YouTube Video
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Die Dame hat nochmal 6cm weniger als Du

Hatte mich ursprünglich auf eine Kawasaki Vulcan S oder gleich VN900 eingeschossen, die haben aber aufgrund meiner Größe nicht gepasst, die waren schlicht zu klein. Bei Deiner Größe könnte das eher hinhauen und ist vielleicht eine Probefahrt wert.

So ist es bei mir eine BMW R 1250 GSA geworden, deren einziger Kritikpunkt die kurzen Inspektionsintervalle von gerade mal 10.000km sind. Das waren in der just vergangenen Motorradsaison bei mir gerade mal 3 Monate. Inspektion gemacht im Juli, September hatte ich zwei Wochen Urlaub und durfte als Urlaubsabschluss wieder zur Inspektion. Bevor Du daher BMW kaufst, schau mal nach, ob bei Deiner Künftigen die Inspektionsintervalle auch so kurz sind und ob das für Dich und Geldbeutel ok ist. Immerhin hätte die GS(A) sogar eine Windschutzscheibe (siehe dazu auch das Video oben).

Auch finde ich wichtig zu beachten, was Du für einen Antriebsstrang hast, also ob Kette, Riemen oder Kardan. Für viele Biker gehört Kette sowie deren Pflege nach fast jeder Ausfahrt zum Biken einfach dazu. Ich persönlich hab da allerdings keine Lust drauf, gibt eh schon genug zu tun am Bike bzgl. Pflege. Mit ein Grund warum es bei mir eine GSA geworden ist. Falls es doch ein Vehikel mit Kette werden soll, wäre vielleicht der Einbau eines automatischen Kettenölers eine Überlegung wert.

Zu "Bike von Hand bewegen": damit ist rangieren und im Falle eines überhasteten Abstiegs auch aufheben gemeint.

Du hattest auch geschrieben, dass ein Gebrauchtbike ebenfalls in Frage kommt. Nimm zur Besichtigung bitte jemanden mit, der sich auch bastlerisch mit Bikes auskennt. Lass Dir zeigen, wo das Gebrauchte üblicherweise abgestellt wird und schau nach, ob es auf dem Boden Flecken gibt. Falls ja, Finger weg vom Bike. Alternativ kannst Du auch fragen, ob der noch-Besitzer was dagegen hat, wenn Du mit dem Bike kurz beim TÜV für 'ne Inspektion vorbeifährst. Je nach Reaktion des Gegenübers scheidet da das Bike auch schon aus. Ebenfalls wichtig ist es, in Erfahrung zu bringen, ob es am Bike vom Auslieferungszustand abweichende An- bzw. Umbauten gibt und ob diese im Fahrzeugschein einegtragen sind oder es zumindest pro Bauteil eine ABE (allgemeine Betriebserlaubnis) gibt. Andernfalls kann es passieren, dass die Rennleitung bei Kontrolle den Ausritt beendet.
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  #10  
Alt 05.01.2022, 20:31
Sozius
 
Registriert seit: 04.01.2022
Beiträge: 3
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Vielen Dank. Bei Gebrauchtkauf dachte ich wenn eher an einen Kauf über einen Händler. Von privat trau ich mich das nicht und hätte jetzt auch niemand kompetentes in dem Bereich
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  #11  
Alt 06.01.2022, 11:47
Fahranfänger
 
Registriert seit: 06.12.2019
Ort: Tirol
Motorrad: BMW F 750 GS
Beiträge: 40
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hi,
zur BMW 750 GS kann ich auch was beitragen:
die ist allerdings (neu) auf jeden Fall etwas oberhalb deiner finanziellen Schmerzgrenze angesiedelt. Die gibts ja erst seit 2018 und ich weiß nicht, ob die ältesten dieser Modelle bereits unter 10k Euro zu haben sind.


Für mich war es eigentlich auch über der Schmerzgrenze, aber ich wollte sie nach der Probefahrt haben.



Mir persönlich gefällt das Bling-bling (die vielen netten elektronischen Helferlein). Davor hatte ich allerdings jahrelang Bikes mit wenig/keinem Komfort und ich weiß nicht, wie gut man fahren lernt, wenn man von Anfang an so über-ausgestattet unterwegs ist...?


Größere Scheibe war ein Muss, da gibts im Zubehör gute Lösungen. Alles was man von BMW dazukauft, ist natürlich teuer, z. B. Koffer... die meisten haben eine Navi-Halterung, in die nur 3 Navis passen - 2 davon von BMW und 1 Zumo. Kann man aber abmontieren und eine eigene Lösung anbringen. Gibt seit neuestem jetzt auch eine BMW-Halterung für diverse Handys und eine BMW-Navi-App. Das www ist bereits voll mit pro und contra. Bei Interesse einfach nachlesen.
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  #12  
Alt 08.01.2022, 11:45
Benutzerbild von Qfun
Blümchenflücker
 
Registriert seit: 02.02.2019
Ort: 410XX
Motorrad: BMW 1150RT
Beiträge: 309
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Hallo Steffi
Willkommen hier im Forum und viel Spaß beim stöbern
Die Gedanken sprudeln ja nur so bei Dir und auch wurden schon einiges an Tipps von den anderen genannt. Klar sollte einem sein Gefährt schon gefallen (du sprachst die Optik an) aber was viel wichtiger ist das du deine Sitzposition findest und dich richtig wohl drauf fühlst. Dann klappt es auch mit dem "fahren lernen" und dem Spaß am fahren.
Ob gebraucht oder neu das kannst nur du selbst entscheiden. Klar bei neu hast du erst mal ruhe was technische Probleme bzw Inspektion betrifft.Was bei gebraucht natürlich anders aussehen kann und drum kann ich dem nur zustimmen dir jemand mit zunehmen der sich schon was auskennt mit Bikes. Unabhängig davon welches Bike du dir holst bzw ins Auge gefasst hast ist evtl. auch sinnvoll mal zu schauen wie sieht es bei der Fahrschule mit Bike aus. Denn wenn du dich auf dem Fahrschulmotorrad nicht wohl fühlst dauert es nicht nur länger, es kostet auch mehr Bei mir war es die Kawa ZR7 damals und hab mich wohl drauf gefühlt. So gut das ich mir die als erstes Bike geholt habe. (es war allerdings damals keine gescheite Gebrauchte zu finden, so das ich dann doch eine neue genommen habe)
Mittwoch gekauft, Donnerstag fertig machen lassen, Freitags morgen treffen mit Händler für Papiere damit er anmelden kann. in der Zwischenzeit Fahrprüfung gemacht und am Nachmittag Maschine abgeholt.
Auch könnte man mal schauen wie sieht es in meiner Umgebung mit Werkstätten aus.
Ist schon blöd wenn sie weit weg ist, wenn mal Inspektion fällig ist. Evtl. auch mal fragen wie es mit den kosten aussieht bei dem ein oder anderen Modell.
Bleibt noch eins: viel spaß beim Führerschein machen
__________________
LzG Frank
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  #13  
Alt 14.01.2022, 11:26
Benutzerbild von WorldEater
Vorfahrer
 
Registriert seit: 14.08.2015
Ort: Hanau
Motorrad: KTM 1290 Superadventure S
Beiträge: 1.951
Standard AW: Viele Fragezeichen und keine Ahnung…

Eine SV650 ist auf jeden Fall schon mal ein gutes, spaßiges und auch zuverlässiges Motorrad!

Anstelle eine F750GS würde ich mir eher eine F900R anschauen.
Es hieß ja "Naked oder Sporttourer" und nicht "Naked oder Reiseenduro".

Was Verkleidung angeht. Das empfindet jeder komplett unterschiedlich und ist auch von der eigenen Körpergröße abhängig. Wie gesagt: Probefahren.

Das lauteste beim Motorradfahren ist der Fahrtwind (außer man macht einen Brüll-Auspuff drauf)... das kann durch eine Verkleidung besser, aber in manchen Fällen (Verwirbelungen, gerüttel am Helm) auch schlechter werden.

Bzgl. "Anfängertauglichkeit"... das ist relativ. Es gibt auch alte Hasen, die neben 1000er Sportmaschinen auch noch mit einer 20 Jahre alten SV650S, u.a. auf der Rennstrecke, Spaß haben.

Selbst, wenn Du Dir jetzt keine sog. "Anfängermaschine" kaufst, kann es trotzdem sein, daß Du in 2 Jahren was anderes willst. Allein schon weil Du mit der Zeit erstmal feststellen musst, was Dir beim Motorradfahren wichtig ist, was Dir fehlt oder auf welche Weise Motorrad fahren Dir am meisten Spaß macht.
Wenn man zuvor noch nie gefahren ist, dann weiß man das einfach nicht. Ist aber auch normal.
__________________
Wofür 4-Zylinder-Motoren? Am Motorrad 2 Zylinder zu viel, im Auto 2 zu wenig...

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