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  #1  
Alt 06.04.2018, 07:34
Benutzerbild von Littleelk
Eifel-Fan
 
Registriert seit: 26.01.2017
Ort: StädteRegion AC
Motorrad: Kawasaki Z900
Beiträge: 169
Standard AW: Wie viel Technik/elektonische Helferlein

Ronin, es hat funktioniert. Du regst dich über diese Kommentare auf - das ist deren Ziel. Ruhe bewahren. Jeder fährt sein Moped mit der Ausstattung, die er für richtig hält.
Wenn jemand unbedingt auf technische (sicherheitsfördernde) Ausstattungsmerkmale verzichten möchte, dann soll er das doch einfach tun. Genauso finde ich es okay, wenn jemand mit einer vollausgestatteten BMW durch die Gegend fährt.
Vertragen kann ich es allerdings nicht, wenn man diese Fahrer dann anmacht, WEIL sie diese Motorräder fahren.

Man könnte ja fast meinen, da spricht der pure Neid....
(Achtung, kann Spuren von Ironie beinhalten)
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  #2  
Alt 06.04.2018, 10:28
Benutzerbild von Marschall
-
 
Registriert seit: 05.06.2017
Ort: Südbaden
Motorrad: Honda VT125, Honda GB500
Beiträge: 64
Standard AW: Wie viel Technik/elektonische Helferlein

" Du regst dich über diese Kommentare auf - das ist deren Ziel."

Wenn das auf meinen Kommentar bezogen ist, dann war das sicherlich nicht meine Absicht.
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  #3  
Alt 06.04.2018, 11:53
Motorradfahrer
 
Registriert seit: 08.09.2016
Ort: WBL/Harz
Motorrad: Ducati SCR800
Beiträge: 257
Standard AW: Wie viel Technik/elektonische Helferlein

Also wenn ich schaue, wie nachlässig man teilweise Auto fährt, da vermute ich schon, dass man nach der Gewöhnung an diverse Assistenzsysteme sich schon ein Stück weit blind drauf verlässt.

Wieso noch gründlich den Straßenbelag beobachten, wenn das adaptive Fahrwerk vermeintlich alles ausbügelt?
Wieso noch lernen, wie man in einer Gefahrensituation richtig bremst? Ich habe doch ABS.
Wieso lernen, mit der hohen Leistung meiner Maschine dosiert und angepasst umzugehen? Ich habe doch Traktionskontrolle, Fahrmodi und WheelieControl?

Das meinte ich mit dressiertem Affen. War vielleicht etwas hart gewählt die Formulierung, aber so kommt es mir vor. Heute sind Bikes mit Top-Motorisierungen durchaus auch von Anfängern gut fahrbar - ich denke da vor Allem an die immer stärker werdenen Naked Bikes.

Ein Fahrer, der permanent nur ein sehr schlechtes Fahrwerk zur Verfügung hat, wird eine schlechte Straße mit viel mehr Bedacht befahren, als jemand mit der top-modernen High-End Abstimmung.

Es gab mal ein Experiment, in dem in einer dörflichen Umgebung alle Verkehrszeichen entfernt wurden (ich erinnere mich nicht mehr ganz genau an den Ablauf). Und nach meiner Erinnerung zeigte es, dass ohne Helferlein und Regelungen alle Verkehrsteilnehmer auf einmal viel aufmerksamer unterwegs waren. Weder Regeln noch Systeme nehmen und die Verantwortung ab. Aber genau das passiert schleichend.
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  #4  
Alt 06.04.2018, 14:00
Benutzerbild von Ronin
alias Viking
 
Registriert seit: 03.10.2009
Ort: bei Ascheberch (Aschaffenburg)
Motorrad: BMW S1000XR
Beiträge: 4.822
Standard AW: Wie viel Technik/elektonische Helferlein

Zitat:
Zitat von Littleelk Beitrag anzeigen
Ronin, es hat funktioniert. Du regst dich über diese Kommentare auf - das ist deren Ziel.
Wen ich mich aufrege sieht das anders aus keine Sorge.

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Also wenn ich schaue, wie nachlässig man teilweise Auto fährt, da vermute ich schon, dass man nach der Gewöhnung an diverse Assistenzsysteme sich schon ein Stück weit blind drauf verlässt.
Nur das man in dem Fall Auto und Motorrad nicht vergleichen kann

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Wieso noch gründlich den Straßenbelag beobachten, wenn das adaptive Fahrwerk vermeintlich alles ausbügelt?
Und da ist der Fehler ein adaptives Fahrwerk schluckt nicht automatisch Unebenheiten, ich kann damit mein Fahrwerk nur eben per Knopfdruck der Situation anpassen und das ging vor 20 Jahren auch schon nur das man eben die Dämpfer per Hand anpassen musste.

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Wieso noch lernen, wie man in einer Gefahrensituation richtig bremst? Ich habe doch ABS.
Auch mit ABS will bremsen gelernt sein, nur weil man ABS hat bedeutet das nicht automatisch das aus einem Anfänger ein Meister wird, beide werden nur im gleichen Umfang besser als ohne.

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Wieso lernen, mit der hohen Leistung meiner Maschine dosiert und angepasst umzugehen? Ich habe doch Traktionskontrolle, Fahrmodi und WheelieControl?
Also die Fahrmodi machen das beherrschen der Leistung erstmal nicht einfacher, im Rain Modus vielleicht aber aus Erfahrung heraus nutzt den kaum jemand. Grundsätzlich schalten die wenigsten ständig durch die Modi, da nimmt man das das man mag und es bleibt.
Die beiden anderen ok da kann man angasen ohne sich einen Kopf zu machen aber was ist schlimm daran? Aber bei der Traktionskontrolle seh ich den Vorteil wen man mal was übersieht und da ist keiner vor gefeit, endet es nicht im Graben und wer jetzt nicht wie ein gestörter durch die Gegend ballert wird nie in den Bereich kommen wo die beiden anfangen zu arbeiten ohne das äußere Einflüße das erfordern.

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Das meinte ich mit dressiertem Affen. War vielleicht etwas hart gewählt die Formulierung, aber so kommt es mir vor. Heute sind Bikes mit Top-Motorisierungen durchaus auch von Anfängern gut fahrbar - ich denke da vor Allem an die immer stärker werdenen Naked Bikes.
In wie weit da die Elektronik dafür verantwortlich ist ist halt die frage, aber ich würde da die neuen Fahrwerke und Reifen nicht unterschätzen im Bezug auf die verbesserte Fahrbarkeit

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Ein Fahrer, der permanent nur ein sehr schlechtes Fahrwerk zur Verfügung hat, wird eine schlechte Straße mit viel mehr Bedacht befahren, als jemand mit der top-modernen High-End Abstimmung.
würde ich so nicht unterschreiben zum einen Gewohnt man sich an die Eigenarten seinen Untersatzes also auch an ein scheiß Fahrwerk zum anderen macht ein modernes Motorrad aus einer Buckelpiste auch keine Formel 1 Rennstrecke.
Hat man z.B. ein sportlich ausgelegtes Motorrad wird man auch durchgeschüttelt. Und auch ein altes auf Komfort ausgelegtes Motorrad schluckt auch schlechte Straßen. ein Modernes Bike kann eben nur zwischen diesen beiden Zuständen umschalten.
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  #5  
Alt 06.04.2018, 16:52
Benutzerbild von Marschall
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Registriert seit: 05.06.2017
Ort: Südbaden
Motorrad: Honda VT125, Honda GB500
Beiträge: 64
Standard AW: Wie viel Technik/elektonische Helferlein

Nun ja, dass Assistenzsysteme evtl. mehr Komfort bieten und die Sicherheit erhöhen steht wohl außer Frage. Aber was ist wenn jetzt was kaputt ist? Angenommen man ist unterwegs und der Gaszug reißt. Ein Bowdenzug kann dann noch relativ einfach ausgetauscht werden, wenn aber das Drive-by-wire spinnt ist die Fahrt aber wohl erstmal beendet.
Da halte ich ein einfaches, mechanisches System nach wie vor für zuverlässiger.
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