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#1
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Hallo, ich bin mit meiner Vespa schon viel unterwegs. Klappt alles ganz gut. Was allerdings überhaupt nicht geht ist an der Ampel stehen und dann eine kleine rechte enge Kurve fahren. Übe es und übe es, ich wackle, wenn ich losfahre wie ein Kuhschwanz und habe Schiß ohne Ende. Versuche die Blickrichtung zu halten, das klappt aber beim Anfahren mit nur dem rechten Bein auf der Erde mache ich wohl alles falsch. Habe ja jetzt die 2. Vespa neu und diese fährt sich anders, besser, wenn ich leicht Gas gebe und fährt sie auch langsam an. Bei der Alten (Totalschaden) war wohl der Gaszug anders eingestellt. Langsam anfahren ging gar nicht, wenn ich nur ein bisschen Gas gegeben hab, bin ich losgeschossen wie der Blitz. Kann das sein? Danke, daß ich hier wieder mitmachen darf, obwohl ich mit meinen 63 Jahren nur eine Vespa 125 habe. Freue mich wie immer über Antworten. Schöne Ostern ein sonnigen Gruß aus München |
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#2
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Hmmm.... Wie war das doch in der Fahrschule? Das kurveninnere Bein auf dem Boden, Blick, wie immer in Fahrtrichtung, das Fahrzeug ganz leicht! In Fahrtrichtung geneigt und dann mit ausreichend Gas losfahren. Solang Du unsicher bist, lass das Bein halt unten, aber das Ziel sollte irgendwann sein, dass das Fuß hoch genommen wird. Sowas lässt sich trainieren. Auf nem Supermarkt-Parkplatz am Sonntag, zuhause beim Losfahren, an jeder Kreuzung und auf sonstigen abgelegenen Straßen, Plätzen usw. Kurioserweise war das eins der wenigen Dinge mit denen ich auf Anhieb klar kam. Dafür habe ich anderes verbockt: gründlich! :-D
__________________ Gruß Simon |
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#3
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Was mir zusätzlich zu dem gesagten hilft: Kurve (auch an der Ampelkreuzung) aussen anfahren, also beim linksabbiegen rechts auf der Spur und beim rechtsabbiegen links auf der Spur einordnen. Dabei dar man auch ruhig schon etwas schräg in die neue Fahrtrichtung stehen. So wird im Extremfall aus einer 90°-Kurve mit 6m Radius eine 60°-Kurve mit 9m Radius - was einen Riesen-Unterschied macht. Man macht sich so die Situation erheblich leichter bzw. nicht unnötig schwer. |
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#4
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Hallo, danke für die Antworten und die guten Tipps. War heute morgen mit meinem Mann auf einem Parkplatz und habe geübt aus dem Stand eine enge Kurve nach rechts zu fahren. Bin frustriert, weil ich zu Beginn wirklich wackle wie ein Kuhschwanz. Mein Mann meinte, ich solle Euch mal fragen, ob es evtl. daran liegen könnte, daß ich zu wenig Gas gebe??? Das Andere Stop and go ging ganz gut, Kurven fahren auch, mußte beim Heimfahren auch an Ampeln halten und rechts oder links anfahren, ging auch gut. Hab gar nicht viel darüber nachgedacht. Habe gestern meinen Fahrlehrer kontaktiert, wenn es irgendwann in Bayern wieder möglich ist, nehme ich noch ein paar Fahrstunden. Ich glaube, dieses Geld ist gut investiert. Aber bis dahin (es wird noch eine Ewigkeit dauern, bis man wieder Fahrstunden nehmen kann) übe ich weiter und fahre auch weiter. Über Antworten würde ich mich wie immer sehr sehr freuen. Viele Ostergrüße von einer heute sehr frustrierten Heidi Morgen übe ich wieder |
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#5
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In meinen Augen Spricht jetzt nichts dagegen das rechte Bein etwas länger über den Boden schweben zu lassen, mach ich heute auch teilweise noch, je nach Beschaffenheit der Straße. Da muss man sich doch nicht für schämen, immer noch besser als sich abzulegen. Im Straßenverkehr ist kein Platz für Eitelkeiten. Ja mehr Speed kann schon Helfen, da ein 2 Rad sich eben erst ab ab einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 30 km/h stabilisiert, ohne das man balancieren muss. Aber es bringt ja nichts wen du in der Situation diese Geschwindigkeit gar nicht fahren kannst ohne der Gefahr sich dabei abzulegen. Was aber noch helfen kann bei langsamem Tempo Balance zu üben, den eben bei so niedrigem Tempo ist Balance sehr wichtig. Aber ich muss sagen ich finde ihr solltet in der aktuellen Situation keine Übungen machen wen du dir eh schon unsicher bist, die Ärzte haben aktuell echt andere sorgen und in Bayern kann es dazu noch teuer werden.
__________________ come to the dark side, we have cookies ![]() |
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#6
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Also ich habe mal gelernt,das bein eben nicht unten zu lassen,es soll sich schon so manch einer dabei was gebrochen haben.Wobei ich sagen muss das ich es selbst dann und wann unbewusst tue.Was wohl eher an der über die Jahre angewohnten Fahrweise liegt.
__________________ Ich bin eine Raupe du bist ein Reh, ich werde Schmetterling, du zum Filet. |
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#7
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| Zitat:
Aber für mich ist das schulen des Gleichgewichtssinns/der Balance immer noch eine sehr wichtiger Punkt der gerade bei langsamen Fahrmanövern viel bringt.
__________________ come to the dark side, we have cookies ![]() |
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#8
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Mir wurde schon vor vielen Jahren beim windsurfen und mountainbiken immer wieder eingetrichtert: "Geschwindigkeit stabilisiert" Enge Kurven und Kehren im Schritttempo machen vielen zu schaffen. Meine Frau fährt Kreuzungen innerorts auch noch eher im Schritt-Tempo, da bekomme ich teilweise echt Probleme. Was Du schon geschrieben hattest, was ja aber jetzt besser sein sollte: Eine weiche Gasannahme "untenrum" ist (für mich) da extrem hilfreich. Im ADAC-Kurventraining wurde auch immer wieder darauf hingewiesen, daß auch in dieser Situation Blickführung fast alles ist (nicht nur die Augen drehen sondern den ganzen Kopf!), leichte Schräglage (drücken, nicht legen) hilfreich ist, das kurveninnere Knie auch etwas Richtung Kurveninneres ausgestellt werden darf und es auch nicht schadet, wenn der Oberkörper auch gerne etwas nach vorne innen drehen darf. Wenn dann noch das Moped moderat und gleichmäßig am Gas hängt, verlieren diese Kurven schnell an Schrecken. Zuckelige Gasannahme und zu wenig Tempo sind für mich da auch ein Graus. Und wie gesagt: Niemand zwingt Dich, an der Haltelinie rechtwinklig zu dieser zu stehen. Außen schräg anhalten erleichtert die Sache nochmals ungemein. |
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#9
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@Heidi Sage mal, fährst Du auch Fahrrad? Denn das wäre ein deutlich weniger gefährlicher Weg gewisse Dinge zu trainieren. Oder anders herum gefragt, wie machst Du dieses enge Abbiegen mit dem Fahrrad? Wenn das nämlich funktioniert, warum überträgst Du das System nicht auf den Roller? Das geht zwar nicht zu 100%, aber zu einem großen Teil lässt sich das durchaus darstellen.
__________________ Gruß Simon |
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#10
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Hallo, vielen Dank für die Antworten über die ich mich immer sehr freue. Ja, ich kann Fahrradfahren und es stimmt, ich kann das Umsetzen bei der Vespa (da ist nur das Problem das Gas, manchmal mach ich zu wenig, dann zuviel). Wohl eher zu wenig, weil ich ein Schisser bin..... Ich mußte heute arbeitsmässig in München fahren und es hat wirklich gut geklappt. Erst im Nachhinein hab ich mir noch einmal die gefahrenen Kurven durchdacht und da waren auch einige dabei, wo ich vom Stand aus Kurven fahren mußte. Ging gut, ich habe irgendwie automatisch gemacht. Komisch auf dem Parkplatz ist es sauschwer und im Verkehr geht es. Ich liebe es mit der Vespa zu fahren. Es war immer ein Traum von mir, hab es aber erst mit 61 Jahren geschafft. Ich übe weiter und versuche vorsichtig zu fahren. Seitdem ich die Blickführung mache, klappt es auch wesentlich besser. LG aus München Heidi |
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#11
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Wie war das? Wir reden doch immer noch über ne 125er, oder? Also kannst Du da zumeist ruhig am Kabel ziehen. In den ganz engen Ecken natürlich nicht, aber meistens doch. Wie wir aber immer angemerkt haben, trainiere auf leeren Flächen, Parkplätzen, usw. Wenn Du Flächen hast, wo es keine Bodenmarkierungen gibt, kauf dir bei Amazon oder in der Bucht oder sonst wo Bodenmarkierungen. Zum Beispiel die: https://www.ebay.de/itm/172987298843 Damit kannst Du dann nämlich auch Kreise und Achter auf den Boden zeichnen. Das sollte auch helfen. Last, but not least. Du kannst auch hingehen und mit dem Gas ein wenig spielen (Pumpen), damit kannst Du das Limit "ertasten".
__________________ Gruß Simon |
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#12
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Hallo, ich habe mal wieder eine Frage. Ich habe für meine Vespa für Unwetter eine Plane, jetzt ist meine Vespa eben bei dem Sturm umgefallen. 3 Andere standen daneben, da ist gar nix passiert. Liegt es an der Plane? Ich habe leider keine Tiefgarage, wo ich sie bei Unwetter abstellen soll. Was macht Ihr in solchen Situationen? LG eine sehr erschrockene Heidi |
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#13
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mal gemeinsam nachdenken Vespa steht im Wind, Wind pfeifft durch/über Vespa hinweg - Plane hängt über Vespa, Plane lässt Wind nicht durch/drüber pfeiffen - nein, Wind bleibt an Plane hängen und versucht Plane davon zu blasen, Vespa fällt um weil Plane an Vespa hängt oder jemand ganz böse und hat Vespa absichtlich umgeschmissen
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#14
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Wenn bei 3 Vespas nebenan nichts passiert ist und der einzige Unterschied die Plane ist, woran mag das wohl liegen? Im nächsten Sturm verpasst du deiner Vespa kein Segel und gut ist es. |
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#15
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Hallo, ich habe es kapiert LG Heidi |
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